Huch, schon wieder ein Jahr vorbei. So beginnen momentan viele Sätze in Gesprächen, Zeitschriftenartikeln und Blogbeiträgen. Originell ist dieser Gedanke also nicht, aber er trifft auch auf mich zu. Geht es euch auch so? Jedes Jahr vergeht für mich etwas schneller als das Jahr zuvor.

Psychologisch ist das ja auch leicht zu erklären: für meine fünfjährige Tochter ist ein Jahr ein Fünftel ihres bisherigen Lebens, für meine Mutter nur ein Fünfundachzigstel. Verglichen also mit den bisherigen Erlebnissen und Lebenserfahrungen muss für einen älteren Menschen ein Jahr also viel schneller vergehen als für einen jungen. Und ich liege im Alter nun einmal näher an meiner Mutter, als an meinen Töchtern, das Jahr darf also auch für mich schon fliegen.

Außerdem ist Zeit ja auch immer relativ. Fünf Minuten beim Zahnarzt dauert definitiv länger als bei der Massage. Warte ich zehn Minuten in einem nasskalten Graupelschauer auf jemanden, der noch einen Parkplatz sucht, kriechen meine Minuten nur so dahin – während sie für den schweißgebadeten Parkplatzsucher nur so dahin rasen. Wie schnell verfliegt die Zeit bis zum Abgabetermin der Steuererklärung – das Warten auf die Bearbeitung der Erklärung und die Gutschrift der Rückerstattung dauern hingegen ewig.

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Nöhjoohr

Wir blicken mit unserem Nöhjoohr zurück auf ein spannendes Jahr (mein erstes „echtes“ Bloggerjahr) und freuen uns auf ein ebenso spannendes neues Jahr, privat, beim Schreiben und im Blog.

Im Dezember haben wir

  • recherchiert: auf Mallorca, manchmal allein und manchmal mit Aurelia
  • gecacht: und andere Schätze gefunden
  • Ausflüge gemacht: zum Weihnachtsmarkt und in den Tierpark
  • gebloggt: mit erster eigener Blogparade und als Part einer Blogparade von Silke zum Thema Proviant und andere Rucksackinhalte
  • gefeiert: Nikolaus, Weihnachten und Silvester
  • gebacken: in der Bäckerei Klein und zuhause, dort gab es Weihnachtsplätzchen und für heute Nöhjoohrs
  • geplant: Buchprojekte fürs Jahr 2017. Über Begleitung bei Recherchetouren freue ich mich immer, mag jemand von euch 2017 mitkommen? Es geht sicher in die Eifel und ins Bergische Land, vielleicht auch nach Wales. Alles andere muss erst noch mit dem Verlag besprochen werden.
  • verlost: Innoboxen und Weihnachtsbücher hier und hier und hier
  • uns gefreut: über zwei hübsche Cover für die Mallorcawanderungen und Eifel mit Kindern

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    Nach Aurelias letztem Auftritt auf der Bühne
  • gesungen und erzählt: in der Weihnachtsgeschichte „Away in a Manger
  • getanzt: als kleiner Nikolaus in drei Aufführungen des Tanzstudios Odenthal
  • entrümpelt: Schon wieder acht Fahrten zum Bauhof mit Gartenabfällen, Altpapier, Farbresten und Sperrmüll
  • applaudiert: Bei Aurelias Auftritten von der Schule und der Tanzschule
  • uns beklauen lassen: von den berüchtigten spanischen Autoknackern
  • philosophiert: über Weihnachtsmann, Santa Claus und Christkind
  • geträumt: von einer bunteren Welt(karte)
  • gespielt: Quizduell
  • gelacht: über eine Lautsprecherdurchsage
  • geweint: eine Freundin von Aurelia zieht nach Südafrika
  • geschrieben: am Mallorca-Manuskript und an der Datenbank für Eifel mit Kindern
  • Ausrüstung vorgestellt: den Inhalt meines Wanderrucksacks, Göbel RainwalkerHappy Healthy Parent Bibs (Silikon-Lätzchen)

Updates:

  • Fast zwei Monate hat es gedauert, bis jemand unser Märchenrätsel geknackt hat. Nun konnte ich endlich die Auflösung ergänzen und den Gewinn verschicken.

3 thoughts on “Unser Dezember 2016

  1. Wo das war ja wirklich ein voller Dezember, voller Eindrücke, voller Spass und voller Erfahrungen.

    Witzigerweise tauch jetzt dieser Artikel nicht in meinem WP feeder auf, aber zum Glück werde ich ja per Mail immer auf neue Beiträge der „Kinder“ informiert.

    Auf ein Neues, spannendes und unterhaltsames Jahr mit Deinem Blog.

    1. Danke für deine vielen netten Rückmeldungen im vergangenen Jahr. Vielleicht magst du dich unserem Chaosteam ja 2017 noch einmal für ein paar Stunden oder gar Tage anschließen.

      Warum du manches lesen kannst und manches nicht, kann ich leider überhaupt nicht nachvollziehen – geschweige denn ändern. Bin und bleibe eben ein DAU

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