Hach wie schön, endlich kann ich meinen Kindern Wales zeigen. Es wurde höchste Zeit, denn fast sieben Jahre war ich nicht mehr dort (kannst du dich noch an die Glyndwr’s Way Tour erinnern, Silke?).

Im Mai 2018 haben wir

  • recherchiert: und zwar vorwiegend in Wales und zuvor in Köln. Nun wieder ganz allein oder mit den Kindern, bei einem Termin hat mich auch Rebeka noch einmal begleitet. Jetzt kenne ich auch die Kölner Synagoge, liebevolle Details am Kölner Rathaus und ein paar weitere Tierparks.
    Zuerst wehrten sich alle meine Kinder mit Händen und Füßen gegen ein Konzert und gingen nur mir zuliebe mit, weil ich bei einem Kinderkonzert etwas von „Jazz“ gelesen hatte. Als wir eine Stunde später heraus kamen, waren wir alle begeistert. Tipp: Wenn ihr die Möglichkeit habt, euch von der Kölner Philharmonie ein Konzert in der Reihe „Philharmonie im Veedel“ anzusehen und anzuhören, werdet ihr es nicht bereuen. Es gibt diese Konzerte für verschiedene Altersgruppen. Wir hatten eins für 3-6 Jahre erwischt und waren begeistert. Hinzu kam, dass es gleich nebenan leckeres Erdbeereis für die Kinder und Darjeelingtee für mich gab. Perfekt! Ohne die Recherche wäre ich nie auf die Idee gekommen, mit den Kindern in ein Konzert zu gehen, aber es gibt wirklich schöne Ansätze für Kinder, die ich mir vorher gar nicht vorstellen konnte.
  • gewandert: den gesamten Offa’s Dyke Path, das sind auf dem Hauptweg 288 km, dazu Streckenalternativen, bei jedem Wetter. Besonders eindrucksvoll ist für mich immer die Hatterhall Ridge
  • geradelt: bei jeder Tagesetappe wartete mein Rad am Zielpunkt, um mich zum am startpu kg geparkten Auto zu bringen, mit dem ich ja dann wieder zum Wohnwagen fahren musste
  • verloren: einen Zahn
  • gefunden: meinen 1000sten Geocache
  • gelesen: Und zwar zu Mamas bassem Erstaunen erstmals Schreibschrift…
  • abgeholt: einen Wohnwagen für unsere Walesreise
  • gecampt: haben wir darin natürlich auch und es gefällt allen viel besser als Hotelurlaub. Die mit Camping verbundenen Freiheiten sind selbst an Regentagen wichtiger als all inclusive Service. Meine kleine Handwerkerin Cari hilft fleißig, wenn es an den Ab- oder Aufbau des Wohnwagens geht, alle drei helfen beim spülen, holen Wasser oder kehren den Boden. Sogar der Hund hat – theoretisch – ein eigenes Zelt.
  • gequatscht: mit Einheimischen und Wales dabei erneut zu meinem Lieblingsland erklärt
  • nachgedacht: der Offa’s Dyke Path ist für mich kein Weg wie jeder andere. Er macht etwas mit mir, lässt mich viel nachdenken und bringt Klarheiten.
  • Fotos ausgesucht: diesmal Wohnmobile in schöner italienischer Landschaft für einen Ratgeber
  • uns gefreut: über eine neue Schwester in Indien
  • gefeiert: Den Geburtstag einer netten Freundin. Erstmals seit Jahren hatte ich bei der Einladung das Gefühl, dass ich eingeladen war und die Kinder mitbringen darf. Außerdem haben wir den Geburtstag der Zwillinge gefeiert – auf der Fähre! Sie waren begeistert.

2 thoughts on “Unser Mai 2018

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