Statt – wie geplant – den August in Wales zu verbringen, haben wir uns im Rheinland, im Bergischen Land und in der Eifel herumgetrieben. Auch in Ordnung, aber eben nur „in Ordnung“ und nicht das, was wir gebraucht hätten, um zu entspannen und die nötige Kraft für das neue Schuljahr zu sammeln.

Aurelia hat die Sorge, dass sie mit der neuen Lehrerin nicht so vertraut sein wird wie mit Miss Wantuch. Die Zwillinge werden sich – nach einem Sommer in Unterhosen – erst wieder daran gewöhnen müssen, jeden Tag von morgens bis abends vollständig angezogen zu sein. Und mir graut vor dem täglichen Schulshuttle, weil die Bahnstraße schon wieder gesperrt ist und ich immer ewig lange Umwege fahren muss, die noch dazu im Berufsverkehr ziemlich verstopft sind. Einzig Bathida hat die ersten beiden Schultage sehr genossen: endlich wieder Hunderunden ohne Leine an der Schule!

Im August 2018 haben wir

  • recherchiert: in Köln, im Rheinland und in der Eifel
  • geschrieben: an den Eifelwanderungen
  • gewandert: in der Eifel und in der näheren Umgebung
  • gewerkelt: in Haus, Hof und Garten. Wir haben wahre Glanzleistungen vollbracht und sind mächtig stolz auf uns. Darüber werde ich in den nächsten Tagen nochmal berichten.
  • gerechnet: ohne es zu merken, denn beim Renovieren und Einkaufen muss ständig gemessen, addiert und geteilt werden.
  • verzällt: über Dirty Chai und unsere Bumerang-Wäsche
  • hingewiesen: euch auf eine Verlosung (Vorsicht, Einsendeschluss ist heute!) und die Redakteurin auf eine Unrichtigkeit
  • uns verliebt: In meine Heimatstadt Köln
  • verkauft: Kaum zu glauben: der ganze Krimskrams, den wir in den Sommerferien vertickt haben, summierte sich auf einen kleinen dreistelligen Betrag. Der Beutezug im Spieleladen ist für Anfang September geplant, aber wir sind vernünftig genug, mindestens die Hälfte des Erlöses in einen Schreibtisch für unser Schulkind zu investieren. Denn sie ist momentan ganz heiß aufs Lernen, da will ich sie natürlich nicht bremsen.
  • gebrochen: meinen kleinen Zeh
  • gegründet: eine neue Kaninchen-Männer-WG. Nach Jans Tod war Henri so traurig, dass wir uns nach einem neuen Partner für ihn umsahen. Daraus wurden zwei neue Partner, echte Notfelle aus Wiehl und Brühl.
  • gecampt: irgendwie ja und doch wieder nein, denn ich war auf der Caravan Salon, um den netten Menschen von LMC auch persönlich aufs Herzlichste für den Wohnwagen zu danken, den wir im Mai/Juni mit in Wales hatten. Ein netter Herr am Stand stellte mir ein neues Modell vor, das besonders familienfreundlich ist. Es war Fachbesuchertag und ich nahm die Aufforderung zum Probeliegen auf dem Bett ernst. Und schwups – war ich eingeschlafen. Erst eine andere Besucherin weckte mich mit den an ihren Begleiter gerichteten Worten: „Hach, das Bett scheint wirklich bequem zu sein!“ Er antwortete: „Dann nehmen wir den besser nicht, nicht dass du im neune Wohnwagen auch lieber schläfst als für mich kochst!“ Leider drehte er mir den Rücken zu, sodass ich seine Mimik nicht sehen konnte.
  • herumgealbert: und so getan, als hätten sich beide Zwillinge den Arm gebrochen – und dabei
  • gestaunt: über insgesamt vier Menschen, mit denen wir anschließend sprachen oder telefonierten, die ganz offensichtlich nur die Bilder hier im Blog ansehen und die Texte nicht lesen. Denn viermal wurde Cari für ihren ebenfalls gebrochenen Arm bedauert.
  • geschminkt: Katzengesichter und expressionistische Kunst
  • gefeiert: den Welttag der Linkshänder

2 thoughts on “Unser August 2018

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