Ferien, hurra!

Das haben wir uns verdient.

Wir alle waren zuerst noch sehr fleißig, dann urlaubsreif. Nun erholen wir uns auf der Insel ganz prächtig, obwohl ich hier ja arbeite.

Im Juli 2019 haben wir

  • recherchiert: Im Westerwald und in Pembrokeshire, z.B. rund um Dinas Island
  • gezogen: Lesaretten statt Zigaretten
  • getauscht: Bargeld, wie in alten Zeiten. Ohne Automaten, aber mit viel Herzblut
  • getankt: naja, das mache ich öfters, aber diesmal wollte ich etwas dazu schreiben, weil ich mich über die ständigen Preiswechsel wundere
  • nachgedacht: über Wahrnehmungen beim Wandern
  • geschüttelt: und zwar meinen Kopf über die wundersamsten Jahrestage der modernen Welt
  • besucht: die erste STEM-Night in unserer Schule, die hoffentlich auch den Lehrern so gut gefallen hat, dass sie häufiger stattfindet
  • teilgenommen: an den Sporttagen in der Schule. Die Kinder sind so stolz darauf, wenn sie den Eltern zeigen können, wie toll sie rennen, hüpfen und tanzen können. Ja, tanzen, richtig gelesen, denn bei den Kleinen gehört für die Mädchen traditionell eine Aufführung mit Cheerleading-Puscheln mit zum Programm.
  • gefeiert: einige Kindergeburtstage, den Geburtstag meiner Mutter und das große Schulsommerfest namens International Day
  • gemalt: Das Beitragsbild (Aurelia am Strand von Newgale) und einige weitere Bilder.
  • gejubelt: über den Band „Wandern im Westen“ für DRK-Blutspender, in dem acht meiner Wanderungen zu finden sind.
  • empfohlen: Das Sommertheater an der Burg Satzvey
  • getrunken: Tee, und zwar very british, but wild
  • gecampt: in einem Luxus-Wohnwagen
  • gebadet: in der Irischen See

Updates:

  • Endlich per Ultraschall messbare Fortschritte beim Sporn. Ich darf jetzt zumindest immer wieder 1/2 bis 1 Stunde in (weichen) Schuhen ohne meine speziellen Einlagen laufen. Und mit den Einlagen geht es inzwischen schon ohne Pausentage.
  • Gegen Ende des Schuljahrs kamen die Kinder mit so vielen Urkunden und Awards nach Hause, dass ich schon fast Sorge habe, dass sie überlobt werden und gar nicht wissen, wie gut der schlecht sie in Wirklichkeit sind. Einige davon waren aber auch eindeutig leistungsbezogen. Jede bekam eine Teilnahmeurkunde für den Sporttag, denn es wahr schon eine Leistung, bei dem heißen Wetter überhaupt zu rennen, zu hüpfen und die Startsignale nicht ohnmächtig zu verdösen. Es gab Zeugnisse für alle, die sehr gut ausfielen. Einzig Aurelia macht sich Sorgen, weil die einzige 2 zwischen allen Einsern in Deutsch vergeben wurde und sie sich nun fragt, ob sie nie auf eine deutsche Schule gehen kann. Besonders stolz ist sie hingegen auf ihren Gold Award in Mathletics, der beweist, dass sie 20 Wochen am Stück zwischen Montag und Sonntag mindestens 100 Matheaufgaben gelöst hat.

4 thoughts on “Unser Juli 2019

  1. Nachricht an Arurelia:

    Liebe Aurelia!
    Du kannst stolz sein auf Dein Zeugnis, auch auf die 2 in Deutsch. Es gibt viele deutsche Kinder an deutschen Grundschulen, die nicht zweisprachig aufwachsen und trotzdem keine 2 in Deutsch bekommen.
    Lieben Gruß,
    Bibo

  2. Was nimmst du eigentlich mit., wenn du mit der ganzen Familie einen Monat ins Ausland fährst? Wir bräuchten dafür einen Tieflader. Mit Anhänger, versteht sich.

    1. Das ist eine der größten Denkleistungen vor der Abreise. Ich habe zwar in der Theorie diverse Packlisten, am Ende geht es aber oft sehr improvisiert zu.
      Aber danke für deine Frage. Wenn ich wieder in good old Germany bin, werde ich mal schreiben, was wir alles dabei hatten, was davon sinnvoll – überlebenswichtig oder reiner Balast war

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