Der August stand noch ganz im Zeichen der Ferien, denn erst am Mittwoch ging es mit zwei Stunden Open Afternoon wieder in der Schule los, dann Donnerstag und Freitag normaler Unterricht. Auch wenn meine Töchter das anders sehen, waren die Ferien kein Urlaub, sondern harte Arbeit. Leider blieb wenig Zeit, ausführlich über unsere Erlebnisse zu schreiben. Vielleicht komme ich jetzt im September dazu, ich gebe mein Bestes.

Im August 2019 haben wir:

  • recherchiert: in Wales und im Westerwald
  • geschrieben: eine Vorschlagsliste als Exposee für ein neues Buchprojekt. Falls wir uns einig werden, geht es für mich wieder in die Eifel, diesmal aber zur Entlastung meiner Knie ohne Wandern
  • geplant: unsere nächsten Messebesuche. Fest steht die Buchmesse im Oktober und die TourNatur am kommenden Wochenende. Darauf freuen wir uns alle wie Bolle, denn wir sind mit Silke verabredet.
  • geprüft: das Layout für „Eifel mit Kindern“
  • zusammengestellt: Fotos für „Eifel mit Kindern“
  • gepfiffen und
  • getanzt: für Seehunde, die dieses verrückte Menschenkonzert sogar mochten
  • geschwommen: in der bibberkalten Irischen See, sogar unsere Bathida
  • gecacht: in Wales statt Sonnenbad und im Westerwald mit fantastischen Verstecken, ein Beispiel-Foto habe ich bei Instagram hochgeladen
  • belauscht: die Gespräche anderer Wanderer
  • gewandert: und zwar freiwillig und ohne Zwang
  • bewiesen: Mut beim Einkaufen in Wales
  • gestaunt: über die vielen Kommentare zu einem besonderen Erlebnis in einem walisischen Café, das ich Anfang August bei Instagram/Facebook und gestern hier im Blog geschildert hatte. (und natürlich auch über das Verhalten meiner Kinder und die Reaktion des Herrn)
  • gefeiert: gleich am zweiten Schultag war schon die erste Geburtstagsfeier, der Wahnsinn geht also in die nächste Runde
  • beantwortet: Fragen zu meinem Beruf
  • überlegt: ob ich die erste Zeile nicht ändern müsste in „Im August haben/sind wir:“. Was meint ihr? Ist das Erbsenzählerei oder denkt ihr an jedem Monatsersten, ich hätte eine Grammatikschwäche?
  • gespielt: manchmal halbe Nächte hindurch, und zwar alle Spiele, die wir in den Ferienwohnungen und in unserem Regal fanden, besonders gerne Memory und Monopoly. Einige unserer Lieblingsspiele stellen wir demnächst auch wieder vor.
  • gemalt: Das Beitragsbild ist diesmal von Cari und heißt „Die Meer-Feuerwehr“
  • gelesen: Für Cari und Nele muss ich momentan jeden Abend Janosch, Die Raupe Nimmersatt, diverse Mr. Men Büchlein und den Regenbogenfisch vorlesen und wir diskutieren über den Inhalt, besonders beim Regenbogenfisch. Wie seht ihr das? Funktioniert das auch in der Richtigen Welt – jemand hat ganz viele Glitzerschuppen oder Bonbons oder Geld und fühlt sich allein – ein weiser alter Tintenfisch oder Freund oder Verwandter rät ihm dazu, von seinem Überfluss abzugeben – sobald alles vollkommen gleichmäßig verteilt ist und man selbst nur noch eins (Schuppe/Bonbon/Euro) hat sind alle beste Freunde… oder drehen sie dem Geber nach seiner Tat den Rücken zu und suchen sich den nächsten Geber?
  • …von zwei tierisch guten Nächten in einem Outdoor Camp, einer atemberaubenden Bootfahrt zu einer Vogelinsel, unserem allerersten Besuch in einem Outlet Center, unseren fantastischen Renovierungen, Verschönerungen und Basteleien, sowie etlichen anderen Erlebnissen habe ich (noch) nicht berichtet, weil einfach die Zeit fehlte.

3 thoughts on “Unser August 2019

  1. Ich freue mich fast mehr EUCH/DICH zu treffen als auf die Messe ansich. Denn ich weis imer noch nicht was ich erwarte und was mich erwartet. Ich hoffe es ist nicht zuu voll, denn Menschenansammlungen sind nicht so mein Ding

  2. Ich finde Euch Fernwehkinder einfach nur herrlich. Ich freue mich immer wieder etwas von Euch zu hören. Ihr nhmt mich einfach mit auf die Reise. Ein einfach dickes Dankeschön. Bleibt wie Ihr seid. Euer Fan Ingrid

  3. Achja, der Regenbogenfisch.
    Da gibt es in der Tat zweierlei Interpretationen:

    a) Der Fisch lernt zu teilen und alle freuen sich
    b) Der Fisch wird so lange gemobbt, bis er sich anpasst.

    c) Bibo fand das Buch doof, weiß aber nicht warum. (Andere Kinderbücher mag ich.) Vielleicht lag es daran, dass ich als Kind viel hergeschenkt habe, aber trotzdem gemobbt wurde. Funktioniert so also nicht.

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