Auch der Dezember war nicht der Brüller für mich. Mein Infekt zog und zog sich so sehr, dass sich am Ende Hausarzt, HNO und Lungenarzt miteinander absprachen, um mich halbwegs fit zu bekommen. Das zieht auch psychisch runter, aber zum Glück nicht so schlimm wie im November. Aber ab Weihnachten ging es eindeutig bergauf.

Im Dezember 2019 haben wir:

  • recherchiert: in der Eifel, aber leider weit weniger, als ich mir vorgenommen hatte. Nun, dafür ist das Pilgern im Advent aber besonders schön und ich habe die wenigen Kilometer sehr genossen.
  • geschrieben: an den Manuskripten für die Via Coloniensis und für den Pembrokeshire Coast Path
  • beherbergt: zwei Pilger und einen ganz lieben Gast (aus alten Wanderzeiten auf der Insel) und
  • geplant: genau dieser großartige Mensch will uns doch tatsächlich 2020 zu einigen der Kurzwanderungen in Wales begleiten.
  • durchgehangen: Negative Kritik und ungerechtfertigte Angriffe von Lesern machen mich momentan noch dünnhäutiger, als ich ohnehin schon bin. Davon berichte ich in Leserbriefe und ihre Folgen
  • gereist: Wir sind seit dem dritten Weihnachtstag wieder im Fichtelgebirge und erholen uns prächtig.
  • renoviert: es geht langsam, aber beharrlich voran. Zu Bad und Arbeitszimmer hat sich nun auch die Küche gesellt. Das Wohnzimmer kann schon wieder für Besuch benutzt werden (der sieht und weiß ja nicht, welche Holzleisten nur lose da liegen und welche schon befestigt sind…). In Aurelias Zimmer fehlt immer noch die Tür, im Schlafzimmer die Bordüre
  • entrümpelt: Weiterhin trage ich Massen an Büchern, ungenutztem Krams und Gerümpel aus dem Haus. Aber der Dezember ist ja leider einer der Monate, in dem auch wieder sehr viel Neues das Haus flutet.
  • gefeiert: zwei handverlesene Kindergeburtstage, Advent, Weihnachten und Silvester.
  • gewonnen: Die Gewinnspiele, bei denen ich die Teilnahmekarten im Vorbeigehen ausfülle, sind die besten. Bei einem unserer Beutezüge im IKEA* bat ich meine Mutter im Restaurant, schon einmal zum Tisch vorzugehen, „…ich muss noch grade für Aurelia und mich einen Harry Potter Abend in der KölnArena gewinnen!“. Meine Mutter und die Mädels grinsten, Aurelia erklärte mir in Oberlehrerton „das ist kein Bestellzettel, sondern ein Gewinnspiel“ – und kam aus dem Jubeln und Kreischen gar nicht heraus, als ich ihr am Heiligabend eröffnete, dass mich IKEA* am 23.12. darüber informiert hatte, dass wir drei Tickets gewonnen haben. (Drei ist eine doofe Zahl. Mit zwei Karten wären wir zufrieden gewesen. Bei drei können wir nicht einen Zwilling mitnehmen und den anderen zuhause lassen. Ohne Erwachsenen dürfen die drei nicht rein. Verfallen lassen wollen wir die Karte auch nicht. Wer von euch kommt also mit?)
  • geschlemmt: Wir waren am Tag vor Weihnachten bei einer lieben Freundin und ihrem Sohn zu Besuch. Ohne jeden Weihnachtsstress haben wir köstliche Waffeln gebacken und (viel zu viel) Kaffee getrunken. Das mag für viele von euch etwas ganz Selbstverständliches sein. Für mich war es etwas ganz Besonderes, das ich sehr genossen habe.
  • gespielt: mit unserem 4. Advent-Besucher Frantic*, Space Escape*, Memory*, Puzzle* und gefühlte 1000 andere Spiele. Seit Heiligabend dann bis zu unserer Abreise nahezu ohne Unterbrechung GraviTrax*.
  • vorgestellt: Heinzelmännchen, Heinze und meinen Aufräumwichtel
  • nachgedacht: über einen netteren Umgang mit dem Wort nett
  • uns gelangweilt: naja, nur kurz, dann wurden sie wieder kreativ, wie immer, wenn sich Langeweile einzustellen droht
  • gemalt: ein großartiges Afrika-Bild und gefühlte 1000 andere Bilder, u.a. das Beitragsbild, diesmal von Cari: „Der Weihnachtsstern“
  • gelebt: auf der Überholspur

Ich wünsche euch allen einen guten Start ins Jahr 2020.

*Werbung? Ja, durch Nennung von Produkten und Marken. Und zwar ohne Vergütung, aber aus voller Überzeugung!

2 thoughts on “Unser Dezember 2019

  1. …wie immer spannend! Gutes Neues Jahr mit viel Kreativität, Schaffenskraft und Gesundheit

  2. Ich wünsche euch auch einen guten Start und nicht nur das für 2020. Ich hoffe das wir uns öfter sehen können als es in letzter Zeit der Fall war. Ich weise immer wieder gern darauf hin, dass die Region um Braunschweig auch sehr schön ist und wir eine familienfreundliche Jugendherberge haben.

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