…ist an mir vorbei gerast, ohne dass ich ihn so richtig umarmen konnte. Dabei liebe ich diesen Monat.

Der September war für uns sommerlicher als der August. Wir waren viel an der frischen Luft unterwegs und haben einiges erlebt:

Im September2020 haben wir:

  • recherchiert: weiterhin in der Eifel und im Rheinland
  • geschrieben: an mehreren Manuskripten, leider unter erschwerten Bedingungen, weil ich tagelang kein WLAN hatte.
  • geplant: Ganz kurzentschlossen: Meine nächste Fernwanderung wird der Habichtswaldsteig sein.
  • ausgewählt: Fotos für ein Buchcover. Normalerweise reicht dem Verlag eine Auswahl von etwa 5-6 Fotos. Diesmal tun wir uns schwer und sind selbst nach exakt 100 Fotos noch nicht richtig zufrieden.
  • gelitten: unter einem instabilen Kabelanschluss. Etwa einer Woche haben mir immer nur wenige Minuten WLAN. Zuerst dachte ich, es läge an mir, weil ich mich ja mit so etwas nicht auskenne. Aber die Dame am Telefon konnte dies per Fernwartung ausschließen. Also kam gestern ein Techniker, verbrachte den halben Vormittag in unserem Keller und teilte mir mit, dass es nicht an unserem Router liegt, sondern die Störung außerhalb des Hauses liegt. Heute kam ein Kollege und stellte fest, dass dafür die Straße aufgerissen werden muss. Die Tiefbaukollegen kommen wahrscheinlich aber erst am Montag…
  • verschenkt: Caris Feuerwehrmann-Bett. Das war gar nicht so leicht. Seit März fragen wir immer wieder herum. Erst als ich nun mit Sperrmüll drohte, fand die Nachricht bis zu einem kleinen Feuerwehrfan, dessen Mutter es heute für ihn abholte.
  • erkundet: einen Spielplatz in Efferen, den die Kinder „Mamas Grundschule“ getauft haben.
  • gecampt: Im Garten! An einem ganz gewöhnlichen Mittwoch haben wir das Zelt aus dem Keller geholt, aufgebaut und eingerichtet. Und danach natürlich auch darin geschlafen. Am frühen Morgen wird es inzwischen schon recht frisch, aber bis dahin war es ein Genuss!
  • geduscht: Ganze drei Wochen haben wir jetzt schon mit grünem Wasser geduscht. Unfreiwillig, denn bei Arbeiten an der Fernwärmeleitung ist unsere Warmwassertherme ihrer Altersschwäche erlegen. Das Fernwärmewasser ist zwar entmineralisiert, aber ungefährlich, wenn man es nicht grade in großen Mengen trinkt. Alles außer Duschen ging auch mit kaltem Wasser (das war ja nach wie vor normales Trinkwasser), bedurfte nur gewisser Konzentration. Normalerweise nehme ich schon gleich heißes Wasser aus dem Hahn für meinen Tee, aber grüner Tee und Tee aus grünem Wasser ist eben nicht das Gleiche. Ein Ende ist nicht in Sicht, weil sich alle Beteiligten bei der Diagnose, der Ortsbesichtigung und den Angeboten extrem viel Zeit lassen.
  • gebadet: lieber nicht in dieser Brühe…
  • besucht: den Kölner Zoo* (Aurelia mit ihrer Klasse) und die Tour Natur* (wieder mit Silke, aber diesmal ohne Familie, das wäre mir mit Coronaregeln zu anstrengend gewesen)
  • gelernt: Der erste volle Schulmonat seit Februar liegt hinter uns. Es war nicht immer ganz einfach, aus dem Bullerbü*-Leben wieder zurück in den Alltag zu finden. Zum Glück haben alle drei Kinder sehr nette Lehrer, mit denen sie gut klar kommen.
  • erzwungen: naja, so gut wie erzwungen, es gab zwar auch eine Notwendigkeit, aber es gehörte auch Durchsetzungsvermögen dazu. Cari bekommt jetzt eine Brille!
  • gemalt: ein wunderschönes Gemeinschaftswerk meiner kleinen Künstlerinnen. Und u.a. das Beitragsbild:
  • geerntet: Himbeeren, Trauben (weiß und rosé), Kürbisse, Zucchini, Tomaten und Cocktail-Tomaten im eigenen Garten, außerdem Äpfel, Haselnüsse und Bucheckern an Stellen, die wir niemandem verraten
  • gekocht: erneut riesige Mengen von Säften und Marmeladen. Einige davon waren Auftragsarbeiten eines guten Bekannten, der uns an seiner Birnenernte teilhaben ließ (davon gibt es bald auch einen Likör)
  • gespielt: den Spieleschrank rauf und runter, besonders oft war es diesmal SOS Affenalarm*, Memory* und Krasserfall*
  • gepaddelt, geklettert und vieles mehr…

Updates:

  • Zu meinem Exposee für den Bildband habe ich immer noch keine Antwort. Schade, das gibt wohl nichts.
  • Neles Wackelzahn ist jetzt endlich draußen, natürlich kam auch zu ihr die Zahnfee.
  • Das schöne Gemälde von Mitte September wurde eine Woche später von den Mädchen weiß übermalt 🙁 Ihr seht es noch im Hintergrund des Beitragsfotos. Ich bin sehr traurig, denn ich hatte grade die Dübellöcher für den Ort fertig, an dem ich es aufhängen wollte. Aber so ist das eben mit Kunst: Der Künstler entscheidet, was damit geschieht.
  • Der linke Fersensporn ist wirklich link! Er reagiert nicht einmal auf Stoßwellen und zeigt keinerlei Besserung. Im Gegenteil. Selbst mit den passenden Einlagen schmerzt jeder Schritt, als würde ich in einen Reißnagel steigen. Durch die ständige Schonhaltung sind nun auch Knie und Hüfte in Mitleidenschaft gezogen worden.

*Werbung? Ja, durch Nennung von Produkten und Marken. Und zwar ohne Vergütung, aber aus voller Überzeugung!

3 thoughts on “Unser September 2020

  1. Schön, dass das Bett doch noch gewürdigt wurde und einen neuen Fan hat.
    Auf die Tour Natur möchte ich auch mal mit.
    Das Paddlerfoto habe ich gemacht.

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