Huch, schon Sommer? Oh, die Tage werden schon kürzer! Dieser Juni ist einfach nur an mir vorbei gerauscht. Habt ihr ihn genießen können?

Im Juni 2021 haben wir

  • recherchiert: im Rheinland, im Bergischen Land, im Westerwald und in der Eifel
  • organisiert: weiter Recherchen, auch wieder in Gesellschaft einiger sehr lieber, einiger sehr aufgeweckter, einiger sehr motziger und einiger sehr anstrengender Recherchekindern.
  • abgeliefert: einen Fotonachtrag.
  • geschrieben: an Manuskripten zu einem Wanderführer, einem Ratgeber und zwei Ausflugsführern.
  • geseufzt: Am Ende des Tages ist noch so viel Arbeit übrig.
  • beantwortet: Die Frage der Lektorin und der Kartografin zu meinem Eifelsteig-Manuskript, damit geht es also auch weiter.
  • überarbeitet: Die Rheinlandburgen befinden sich grade bei mir in der ersten Autorenkorrektur.
  • fotografiert: Einige letzte Burgen und viele schöne Ausflugsziele.
  • übernachtet: in einer Jurte! Wir hatten trotz Einschränkungen und Testpflicht eine fantastische Nacht in der Jugendherberge Morsbach*, besser bekannt als Panarbora*. Dort waren wir ja vor Jahren schon einmal zur Recherche auf dem Baumwipfelpfad*, nun konnte ich endlich mein Versprechen einlösen, dort auch einmal zu übernachten.
  • geplant: Am letzten Wochenende vor den Ferien geht es wieder zum Panarbora*, diesmal nach Südamerika.
  • verlost: zwei Exemplare dieses Buchs Zeitreise mit den Nepumuks*, die Gewinnerinnen wurden benachrichtigt, die Bücher sind bereits bei ihnen angekommen.
  • empfohlen: fairen Bücherkauf über den Shop der Autorenwelt*
  • uns gefreut: über die zweite Auflage der Wanderungen für die Seele im Westerwald
  • erkundet: Wälder und Felder nah und fern. Mit Fernglas, Becherlupe, Thermosbecher-Porridge, gekühlter Wassermelone und Bollerwagen. Und festgestellt, dass ein Mikroabenteuer mit dem Arbeitstitel „Wir steigen in die nächste Bahn, nach 30 Minuten wieder aus und schauen uns um“ zu ganz überraschenden Erlebnissen führen kann. Ab sofort nehmen wir IMMER ein Handtuch und einen Satz Wechselsachen mit…
  • verliehen: Unseren Fahrradanhänger an den armen operierten Odin
  • überlegt: Ob man einen Sonnenuntergang auch schön finden darf, wenn so viel Strom hindurch fließt
  • kompensiert: unseren Ärger über die anfängliche Öffnung der Schwimmbäder nur für Schwimmer haben wir gleich doppelt kompensiert:
  • ernannt: wir haben das Waldbad Dünnwald* zu unserem Lieblingsbad 2021 ernannt, weil wir dort schon plantschen und schwimmen üben konnten, als die meisten anderen Bäder uns noch nicht wollten
  • gestartet: einen Aufruf bei Facebook*, wer den Mäusen denn endlich in diesem Sommer das Schwimmen beibringt. Und zwar mit Erfolg, ich konnte Dank eines guten Tipps gleich für die zweite Ferienwoche einen Intensivkurs im Zollstockbad* buchen.
  • geklettert: im Kletterwald in Hennef*
  • gelüftet: Clemens‘ Geheimnis* im Schreibzimmer des alten Senfmüllers von Monschau.
  • geschnitten: Cari hat sich schon wieder selbst die Haare gekürzt 🙁 Eigentlich störte nur eine Strähne, die immer ins Auge piekte, am Ende hatte sie Haarlängen zwischen 15 cm und 2 mm…
  • korrigiert: Das Kind wollte keinen Rettungsschnitt von einem Friseur. Das musste Mama machen. In der Schule hat keiner drüber gelacht und nur eine Mutter und die Lehrerin „neue Frisur?!“ angemerkt. Sind die höflich, mitleidig oder gleichgültig?
  • uns gesorgt: Tante Klara musste ins Krankenhaus gebracht werden. Ihre Herzschwäche macht ihr inzwischen Atemnot. Hoffentlich steckt sich dieser 101 Jahre alte Impfmuffel in der Klinik nicht mit Corona an. Ja, natürlich, wenn ihre Zeit gekommen ist, darf sie gehen. Aber bitte nicht mit Abschottung von ihren Kindern, Enkeln und Urenkeln!
  • gelernt: nun wieder in der Schule. Leider haben viele Lehrer sofort versucht, den verpassten Stoff der letzten 7 Monate in wenigen Tagen nachzuholen. Alle drei Kinder schlafen mir jeden Tag auf dem Heimweg vor Erschöpfung ein. Die kommenden Zeugnisse werden sehr viel schlechter ausfallen als die letzten, alle Lehrerinnen haben mich schon vorgewarnt. Nein, meine Süßen, das ist nicht euer Fehler, ihr habt euer Bestes gegeben!
  • bestanden: Die Wiederholungsprüfung in der Magischen Bibliothek* der Agentur für Zeitreisen, Quantenmagie und Abenteuer*. Vor mehr als drei Jahren hatten wir die Bibliothek im Ubierring zu acht (vier Mütter und vier Kinder 6 – 9 – 11 – 13) besucht. Nun waren wir zu viert (zwei Mütter und zwei Kinder 9 – 9) dort und fanden es erneut einfach nur großartig. Zwischenzeitlich war die Agentur nämlich in die Vorgebirgsstraße umgezogen, hatte Coronabedingt einige Details verändert und bietet die Magische Bibliothek im Erdgeschoss für 4-5 Personen und im Untergeschoss für 6-8 Personen an. Nun suchen wir Mitspieler für Das verrückte Labor* – und Aurelia wartet sehnsüchtig darauf, endlich 12 Jahre alt zu werden, um Das Magische Archiv* und Die Zeitreise* spielen zu dürfen.
  • gemalt: das Beitragsbild, von Nele. Eines Abends kam sie zu mir, drückte mir die eine Hälfte in die Hand, ging hoch zu Oma und gab ihr die andere Hälfte. Wir beide erhielten den Auftrag, dieses Bild gemeinsam zu vervollständigen. Wow! Selbst wenn ich 100 Jahre alt werde, so kreativ werde ich NIE!
  • geerntet: X verschiedene Küchenkräuter, Rhabarber und Erdbeeren im eigenen Garten, Holunderblüten und Spitzwegerich in freier Wildbahn. Der Versuch auf einem Erdbeerfeld selber Erdbeeren zu pflücken, scheiterte daran, dass man uns auf ein völlig verwahrlostes und abgeerntetes Feld schickte. Die Beeren waren entweder matschig oder noch weiß. Tipp für Leute aus der Region: Gut Clarenhof* meiden! Wer wirklich Erdbeeren pflücken will, kann bei den Beller Beeren* in Horbell und bei Schuhmacher* in Konradsheim mit ganz anderer Qualität und Quantität rechnen.
  • gemeldet: eine Umweltsau, die immer wieder ganze Stapel von Werbezeitungen auf den Spielplatz hinter unserem Haus kippt. Diesmal haben wir sie nicht weggeräumt, sondern den Mängelmelder der Stadt Hürth und das Mängeltelefon der Rheinischen Anzeigeblätter* ausprobiert. Läuft – keine 3 Stunden nach der Meldung konnten die Brennnesseln und Disteln auf dem Spielplatz wieder frei atmen.
  • ermittelt: Erneut für Escapemail*.
  • gebastelt, gedruckt und gemalt für eine Geburtstagsüberraschung für Oma.
  • gespielt, gepuzzeltgelesen und vieles mehr.

Updates:

*Werbung? Ja sicher! Und zwar aus voller Überzeugung, weil ihr ruhig wissen solltet, wer uns das Leben schwer oder schön macht. Ich werde für die Nennung der Namen, Firmen oder Produkte nicht bezahlt.

3 thoughts on “Unser Juni 2021

  1. Denkt bitte dran, dass ich noch einen richtigen Escape Room kennen lernen möchte.
    Zur Panarbora wollte ich auch schon immer mal.
    Das Waldbad-Dünnwald ist ja noch ein richtig schönes Freibad ohne viel Gedöns und mit erträglichen Preisen. Davon wurden ja sehr viele zugunsten von Spaßbädern geschlossen. Wusste gar nicht, dass man da auch Campen kann. Der Wildpark ist auch nett.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.