Ich bin immer noch nicht dahinter gekommen, warum ich immer diese doofe Fehlermeldung bekomme. Bei Strato* und wordpress* kann mir niemand helfen. Es liegt vielleicht an den Aufzählungen, vielleicht an den Fotos, vielleicht aber auch an der Länge. Ich berichte jetzt erst einmal nur mit wenigen Worten und Fotos – dann versuche ich, sie nach und nach zu ergänzen.

Also: Wir sehen auf einen goldenen Oktober zurück. Wir waren fleißig und aktiv, das Wetter hat an den meisten Tagen bei den meisten Aktivitäten auch mitgespielt.

Im Oktober 2021 haben wir

  • recherchiert: im Westerwald und im Flussdreieck Ahr/Erft/Rhein
  • geschrieben: am Manuskript für den Habichtswaldsteig, nun bin ich fertig damit.
  • abgeliefert: Fotos und Tracks für den Habichtswaldsteig. Außerdem ein Exposee für eine neue Buchidee.
  • sortiert: Fotos für den Westerwald. Diesmal lasse ich sie nicht bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag in der Kamera, sondern lege nach jeder Wanderung sofort einen Ordner dafür an.
  • beantwortet: die ersten Fragen der Kartografin für den Habichtswaldsteig. Eigentlich war das Buch erst für das nächste Frühjahr eingeplant, nun geht es aber ganz schnell und mir wurde meine Autorenkorrektur schon für Mitte November angekündigt. Prima, dann liegt es vielleicht schon unter dem einen oder anderen Weihnachtsbaum.
  • erlebt: aufregende Mikroabenteuer, denn wir sind die Ruppertklamm hinauf geklettert, waren am Weltende (das liegt übrigens im nördlichen Westerwald) und sind auf einer wackeligen leiterartigen Treppe in eine stillgelegte Dachschiefergrube hinab gestiegen.
  • verrückt: wir haben sehr empfindliche Nachbarn, deshalb haben wir nun zum vierten Mal unsere Feuerstelle verrückt
  • renoviert: die Kota im Garten ist jetzt aufgeräumt und winterfest. Kann mir jemand sagen, was das da für Kokons sind? Vielleicht bekomme ich ja in diesem Winter meine Mädels zu einem zünftigen Winterfeuerchen vor oder in der Kota überredet.
  • getrödelt: Erstmals gab es in Efferen einen Dorftrödel. Was für eine fantastische Idee: frische Luft, keine Standgebühr, kurze Wege vom Keller in den Hof und deutlich mehr Platz als nur ein zugewiesener Verkaufstisch. Hinzu kamen fantastisches Wetter und viele nette Gespräche mit Nachbarn, die wir vorher noch nie gesehen hatten.
  • entrümpelt: Bei der Suche nach Verkaufsartikeln für den Flohmarkt fielen uns etliche defekte oder unvollständige Dinge in die Finger, die mit ihrem Erscheinen sofort die Reise zum Bauhof antraten.
  • besucht (1): Die Tierklinik in Duisburg-Kaiserberg. Blueberry war ganz brav, sie konnte sogar wach geröntgt werden. Ganz so als wäre ihr klar, dass diese Leute ihr helfen wollen. Nun haben wir für den 15.11.2021 einen Termin für die Hüft-OP. Drückt uns die Daumen, dass alles glatt geht und sie bald besser und schmerzfrei laufen kann.
  • besucht (2): Unsere Tierärztin, weil Blueberry so dämlich in einem (von Oma gut gemeinten) Markknochen feststeckte, dass sie unter Narkose herausgesägt werden musste.
Wie eine Zahnspange 🙁
  • angenommen (1): Kinderkleidung, die unsere Nachbarin nicht verkauft bekam und nicht wieder in den Keller räumen wollte. Aurelia ist jetzt mit Shirts und Pullovern für die nächsten zwei Jahre gut versorgt.
  • angenommen (2): Eine riesige Holzspende von Bibo.
  • angenommen (3): Spenden, die vollkommen unerwartet vom Himmel fielen: Die Hüftdisplasie von Blueberry ist so ausgeprägt, dass sie operiert werden muss. Das belastet unsere Finanzen erheblich und die Freude war groß, als eine nette Tierschützerin mit ihrem Helferteam darauf aufmerksam wurde und nicht nur die Tierarztrechnung für die Voruntersuchungen übernahm, sondern auch noch einige Pakete mit Futter, Leckereien, Geschirr und Beschäftigung für die Hunde kamen.
  • fortgesetzt: meine Hyposensibilisierung, Anfang November bin ich mit dieser Runde durch und habe 9 Monate Pause.
  • geschnuppert: Aurelia gefällt das Basketballtraining, einmal durften die Zwillinge bei ihrem Training zusehen – und sind seit Montag selbst in der U8. Nele hat gleich beim zweiten Wurf auf den Korb getroffen! Es scheint, als würde es allen drei Mädchen gefallen, denn Cari erklärt jetzt den Hunden, dass Bälle nicht zum zerkauen, sondern zum Dribbeln da sind. Was für ein Fortschritt! Als sie beim U10 Training zusahen, wie Aurelia den Korb traf, rissen beide die Arme hoch und riefen: „Tor! Toooooooor! Aurelia hat ein Tor geschossen!“.
  • gedehnt: Ich bin weit von einem Zustand entfernt, in dem ich Basketball spielen könnte. Wenn ich mein übliches Programm im Haus, am Rechner und auf Wanderungen abgearbeitet habe, falle ich nur noch in einen komatösen Schlaf, der keinen Raum für Sport lässt. Nun habe ich aber immerhin angefangen, meine verhärteten und verkürzten Muskeln durch Dehnübungen wieder etwas leichtgängiger zu machen. Hat jemand gute Tipps für den unteren Rücken?
  • geprickelt: Was meinem oberen Rücken sehr gut tut? Das Liegen auf einer Akkupressurmatte. Inzwischen schmerzt es nicht mehr, sondern prickelt angenehm.
  • gelacht: In den Ferien musste ich zur Mammografie. Cari wollte unbedingt mit und versprach: „Du brauchst nur fahren. Ich nehme dir die Arbeit ab und mache die Mama-Fotografie für dich!“ Wir haben dann erklärt, was das genau ist, sie schaute an sich herab und lachte mit: „Okay, dafür muss ich wohl noch etwas warten. Fahr doch besser selbst hin, Mama!“
  • geholfen: dem kleinen Geist Jojo, der sich ausgerechnet am Halloween-Nachmittag im Kölner Grüngürtel verirrt hatte. Wie gut, dass die Leute von Naturzeit* und darauf aufmerksam gemacht hatten. Am Ende haben wir alle seine glückliche Heimkehr mit Stockbrot, Lagerfeuer und Marshmallows gefeiert.
  • gefeiert: Aurelias Geburtstag (etwas traurig, denn am Morgen ihrer Feier kamen vier Absagen von Kontaktpersonen eines positiv getesteten Mädchens, drei Gäste blieben einfach ohne Absage fern) und Halloween.
  • getobt: bei einem Treffen der Erstklässlerfamilien auf dem Schulhof.
  • gestaunt: die Schule hat eine gute Übersicht über die Schwimmfähigkeit all ihrer Schüler und informiert uns Eltern am Eingang darüber.
  • gelernt: Zwei Wochen Ferien fielen in den Oktober. Um Lücken zu schließen und nicht aus der Übung zu kommen, hat Aurelia jeden Tag etwa eine halbe Stunde mit einem eigens von ihrem Lehrer ausgearbeiteten Plan gearbeitet. Das nenne ich Engagement!
  • geübt: auch die Kleinen wollten weiter lernen. Mit ihrem Besuch spielten sie „Schule“. Wie gut, dass ich in weiser Voraussicht einige Trainingshefte gekauft hatte. Inzwischen lösen sie schon leichte Erstklässler-Kreuzworträtsel. Auf die Beweisfotos will aber nur die eine…
  • gemalt: ganz viele schöne Bilder, auch das Beitragsbild. Ich habe es ausgewählt, weil es gut zur Jahreszeit passt und Nele sich selbst diese Anleitung aus der Duda*-Kinderzeitung herausgesucht hat, um den Geist nachzumalen. Sie scheint also diese Zeitung zumindest durchzublättern.
  • gebastelt: viele schöne Sachen für Halloween, in dieser Schule gibt man den Kindern sogar Laubsägen in die Hand. Und privat haben die Kinder das Diamond Painting für sich entdeckt, bei dem viele kleine glitzrige Halbkugeln auf eine Klebefolie geklebt werden.
  • ermittelt: Erneut für Escapemail*.
  • gespielt: In diesem Monat waren es – passend zur Jahreszeit – eher Spiele mit Geistern und Monstern, z.B. Schnappt Hubi!, Monsterfalle und Wer war’s? Außerdem haben wir Schrödingers Katze gerettet. Kennt ihr die oder sollen wir eins davon mal vorstellen?
  • gezockt: Im Deutschen Museum Bonn* gab es einen Workshop mit dem verlockenden Titel „Familien zocken“. dabei wurde uns Playstation*-Analphabeten kurz die Funktionsweise erklärt und dann gezeigt, dass es dafür nicht nur die von mir verabscheuten Ballerspiele gibt, sondern auch ganz nette Team-Aufgaben. Danach durften alle aus der Familie über 10 Jahre, also auch Aurelia, weil ihr Geburtstag ja schon ganze 2 Tage zurück lag, mit VR-Brille in den Fahrsimulator (Buah war mir übel!) und an den Handball.
  • gepflanzt: vier kleine Bäume beim Einheitsbuddeln am 3. Oktober. Der Bürgermeister, ein netter Herr vom Gartenamt, drei ebenso nette Mitarbeiter der Stadtwerke Hürth* und ungefähr 50 Hürther Bürger, davon 2/3 Kinder, hatten sich bei Nieselregen auf den Weg gemacht, um 100 kleine heimische Bäumchen gepflanzt.
  • geerntet: Himbeeren, Quitten, Rosmarin, Marokkanische Minze, Mais, Feldsalat und Kastanienseitlinge aus eigener Zucht.
  • gekocht: Marmelade, Konfitüre und andere Obstleckereien, dazu einige köstliche Gerichte aus der Chamsbox*, zum Teil aus Marokko, zum Teil auch schon aus Korea. Kleine Zwischennotiz: Das Fernweh nach dem Magreb ist ungleich größer als nach Ostasien, was auch an der lokalen Küche liegen mag…
  • bekocht: einen Einzelpilger mit Tee.

Puh, alles drin. An der Länge lag es also schon mal nicht. Dreimal muckte es noch bei Links, die ich jetzt einfach weggelassen habe. Und tiled gallery mag er nicht. Auch eine Erkenntnis…

*Werbung? Ja sicher! Und zwar aus voller Überzeugung, weil ihr ruhig wissen solltet, wer uns das Leben schwer oder schön macht. Ich werde für die Nennung der Namen, Firmen oder Produkte nicht bezahlt.

2 thoughts on “Unser Oktober 2021

  1. Ich habe ja angefangen mit der Naturgucker-Akademie. Die hat bei den ersten Übungen ganz fürchterlich gezickt, bis ich mal auf die Idee gekommen bin, den Browser zu wechseln. Firefox geht, Safari geht auch, zickt aber.
    Blueberry auf dem Trampolin sieht aus wie mein Bär.
    Die Kokons kann ich so nicht bestimmen. Müsste ich in Original Größe sehen.
    die Spiele kenne ich nicht und im Deutschen Museum Filiale bonn war ich auch noch nie. Gut als Winterbeschäftigung.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.