{"id":3416,"date":"2017-10-06T11:56:06","date_gmt":"2017-10-06T09:56:06","guid":{"rendered":"http:\/\/fernwehkinder.de\/?p=3416"},"modified":"2017-11-30T10:18:04","modified_gmt":"2017-11-30T09:18:04","slug":"ein-wochenende-im-thueringer-wald","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/fernwehkinder.de\/?p=3416","title":{"rendered":"Ein Wochenende im Th\u00fcringer Wald"},"content":{"rendered":"<p>Gesponsert* Als ich im Juli eine Einladung zu einem Wochenende in Oberhof f\u00fcr Wanderblogger erhielt, schrieb ich ja noch unter der \u00dcberschrift\u00a0<a href=\"http:\/\/fernwehkinder.de\/?p=3036\">Fernweh nach Th\u00fcringen<\/a>?, dass ich leider nicht daran teilnehmen kann. Eine 5 1\/2 st\u00fcndige Wanderung mit meinen M\u00e4usen auf dem Rennsteig mit flinken Wanderbloggern h\u00e4tte bei ihnen und uns nur zu Stress gef\u00fchrt.\u00a0In Gedanken war ich am letzten Augustwochenende bei den Wanderbloggern und las\u00a0ihre Blogs. Besonders gut hat mir Juttas Zusammenfassung bei <a href=\"http:\/\/icheinfachunterwegs.de\/h-hotels-bloggertreffen-oberhof\/\">Ich&#8230;einfach unterwegs!<\/a> gefallen.<\/p>\n<p>Martina, die Organisatorin des Treffens, richtete es dann v\u00f6llig \u00fcberraschend ein, dass ich mit Minim\u00e4usen, Wuffel und Oma einen Monat sp\u00e4ter Oberhof erkunden konnte.<\/p>\n<p>Wir freuten uns auf den Th\u00fcringer Wald und tr\u00e4llerten bereits beim Ostsee-Urlaub mehrfach das Rennsteiglied. Nat\u00fcrlich wollten wir auf dem Rennsteig wandern, er ist immerhin der \u00e4lteste Weitwanderweg Deutschlands und an etlichen Stellen\u00a0sogar buggytauglich. Dass wir Pech mit dem Wetter hatten, tat unserer Freude an dem Weg keinen Abbruch. Den Kindern zuliebe\u00a0beschr\u00e4nkte ich das Wandern auf ein Minimum. Wir wanderten gerade so weit, dass ich noch guten Gewissens von einem Ausflug als\u00a0<strong>Wander<\/strong>blogger sprechen konnte. Das Hotel und die Gegend haben auch bei ung\u00fcnstigem Wetter viel zu bieten.<\/p>\n<h4>Ein Hotel wie ein Tannenbaum<\/h4>\n<figure id=\"attachment_3499\" aria-describedby=\"caption-attachment-3499\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-3499 size-medium\" src=\"http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/P9235695-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/P9235695-300x225.jpg 300w, http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/P9235695-768x576.jpg 768w, http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/P9235695.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3499\" class=\"wp-caption-text\">Das &#8222;Pano&#8220; &#8211; aus dieser Perspektive eher Sprungschanze als Tannenbaum<\/figcaption><\/figure>\n<p>Gastgeber des Bloggerwochenendes war die H-Hotels-Gruppe, zu der auch &#8222;das Pano&#8220; geh\u00f6rt. So nennen die Oberhofer ihr\u00a0<a href=\"https:\/\/www.h-hotels.com\/de\/treff\/hotels\/hotel-panorama-oberhof\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Treffhotel Panorama Oberhof.<\/a>\u00a0Erwachsene erkennen in der ungew\u00f6hnlichen Architektur zwei Skisprungschanzen. Aurelia, die noch nie eine Sprungschanze gesehen hatte, verglich die Form (von der Stra\u00dfe aus gesehen) mit einem Tannenbaum. In jedem Fall ist es ein auff\u00e4lliger Bau, der das Ortsbild Oberhofs dominiert.<\/p>\n<p>Von den \u00fcber 400 Zimmern und 80 Apartments mit \u00fcber 900 Betten erhielten wir ein fantastisch gro\u00dfes Familienzimmer. Zwei Zimmer mit Doppelbett und ein Zwischenzimmer mit Schlafcouch boten Platz genug f\u00fcr uns alle. Sie sind um das Bad herum angelegt. Das gefiel den Kindern, sie konnten immer im Kreis herum Nachlaufen spielen, w\u00e4hrend Bathida Schutz hinter der Badewanne suchte, meine Mutter durch die TV-Programme zappte und und ich die Reisetaschen ausr\u00e4umte. Auf jeden Bett lag eine kleine \u00dcberraschung: B\u00e4rchen mit Schlafm\u00fctze f\u00fcr die Kinder, Halst\u00fccher mit Hotellogo f\u00fcr die Erwachsenen. Wie praktisch, vielen Dank!<\/p>\n<figure id=\"attachment_3497\" aria-describedby=\"caption-attachment-3497\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-3497 size-medium\" src=\"http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/P9235689-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/P9235689-300x225.jpg 300w, http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/P9235689-768x576.jpg 768w, http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/P9235689.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3497\" class=\"wp-caption-text\">Los geht&#8217;s &#8211; wir fahren mit dem Bob<\/figcaption><\/figure>\n<p>Eine nette Dame an der Rezeption erkl\u00e4rte mir sp\u00e4ter, dass das Hotel wohl schon 1969 er\u00f6ffnet und gleich darauf wieder geschlossen wurde. Es gab ein\u00a0Problem bei der Dachkonstruktion, denn der jugoslawische Architekt hatte die Windverh\u00e4ltnisse hier oberhalb von 800 m \u00fc.N.N. ziemlich untersch\u00e4tzt. Anfangs war den Einheimischen der Zugang verboten, denn es war ein Interhotel, in dem nur internationale G\u00e4ste und DDR-Prominenz wohnen durften. Sp\u00e4ter erzwang Honecker, dass 80 Prozent der Zimmer f\u00fcr den Gewerkschaftsbund FDGB vorbehalten sein mussten.<\/p>\n<figure id=\"attachment_3495\" aria-describedby=\"caption-attachment-3495\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-3495 size-medium\" src=\"http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/P9235673-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/P9235673-300x225.jpg 300w, http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/P9235673-768x576.jpg 768w, http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/P9235673.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3495\" class=\"wp-caption-text\">Muskeln lockern im Spielzimmer<\/figcaption><\/figure>\n<p>Inzwischen geh\u00f6rt das Hotel zu den H-Hotels und wird so gr\u00fcndlich renoviert, dass sich die Dame nicht sicher war, ob sie von Restaurierung oder Sanierung sprechen sollte. In jedem Fall gibt es noch viel zu tun, bis nicht mehr aus jeder Mauerpore der\u00a0DDR-Charme str\u00f6mt. Doch daran st\u00f6ren sich wohl die wenigsten G\u00e4ste. Bei vielen hatte ich sogar den Eindruck, sie f\u00fchlten sich besonders wohl, weil es hier und da noch so herrlich DDRig ist.<\/p>\n<p>In diesem Hotel gibt es die \u00fcblichen Konferenzr\u00e4ume, Fitness- und Wellness-Einrichtungen. Au\u00dferdem eine Minigolfanlage, einen Indoorspielplatz und ein jederzeit zug\u00e4ngliches Spielzimmer f\u00fcr Kinder unter 3 Jahren. Das wurde von meinen M\u00e4dels schon ausgiebig erkundet und bespielt, w\u00e4hrend ich noch eincheckte. Das war sicherlich auch der Plan der Hotelleitung, denn bunte Schuhabdruck-Aufkleber f\u00fchren von der Rezeption auf direktem Weg zu diesem Spielzimmer. Wie sch\u00f6n, die Bewegung tat allen gut, nach dem langen Sitzen im Auto.<\/p>\n<h4>Tanzprogramm im Panorama-Restaurant<\/h4>\n<figure id=\"attachment_3501\" aria-describedby=\"caption-attachment-3501\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-3501 size-medium\" src=\"http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/P9236035-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/P9236035-300x225.jpg 300w, http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/P9236035-768x576.jpg 768w, http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/P9236035.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3501\" class=\"wp-caption-text\">Blick aus unserem Fenster in der Abendd\u00e4mmerung &#8211; bis zum Inselsberg<\/figcaption><\/figure>\n<p>Eigentlich sollten wir im A la Carte-Restaurant &#8222;Th\u00fcringer Stube&#8220; zu Abend essen. Das wurde aber zwischen Buchung und Rezeption oder Rezeption und Restaurant falsch kommuniziert, die Th\u00fcringer Stube war gesteckt voll, sodass wir am Ende ins Panorama-Restaurant geschickt wurden, um \u00fcberhaupt noch etwas zu essen zu bekommen.<\/p>\n<p>Dort hatte der allw\u00f6chentlich am Freitag- und Samstagabend stattfindende &#8222;Tanzabend mit stimmungsvoller Livemusik&#8220; *h\u00fcstel* schon begonnen. Dutzende Senioren, davon 80 % weiblich, schoben sich begeistert und voller Inbrunst \u00fcber die kleine Tanzfl\u00e4che. Die Einmannkapelle spielte Schlager aus West und Ost, die Stimmung der Tanzenden war pr\u00e4chtig. Meine Mutter und ich hatten gar keine Gelegenheit, uns \u00fcber die Musik, die \u00dcbersichtlichkeit des Buffets oder das lauwarme Essen zu wundern. Denn erst einmal mussten wir \u00fcberhaupt noch einen freien Platz zum Essen zwischen all den Tanzg\u00e4sten finden und sp\u00e4ter die drei M\u00e4dels davon abhalten, allzu heftig zwischen den Tanzenden abzurocken. Ihnen gefiel n\u00e4mlich die M\u00f6glichkeit, w\u00e4hrend des Abendessens zu tanzen, ausnehmend gut.<\/p>\n<p>Ein peinliches Detail mag ich euch nicht verschweigen: Als &#8222;Alice&#8220; gespielt wurde und alle Tanzenden voller Inbrunst mitsangen, war ich die Einzige, die &#8222;Who to fuck is Alice?&#8220; in die Luftholpause der Einmannkapelle rief. Oh, wie peinlich! Der Musiker grinste mich an, alle Senioren schauten mich fragend, erstaunt oder entsetzt an. Bevor ich die Zeit hatte, rot zu werden, tr\u00f6stete mich Aurelia mit &#8222;Mama, die k\u00f6nnen vielleicht kein Englisch!&#8220; Och, Liebes, du bist soooo s\u00fc\u00df!<\/p>\n<p>Ein Herr am Nebentisch sprach mich daraufhin an und verriet mir, dass genau dasselbe seinem Sohn auch schon passiert sei. Er selbst war mehrfach im Jahr Gast im Pano und nannte diesen Tanzabend &#8222;Mumien-Schieben&#8220;. Ich konnte ihm nicht widersprechen. Eine halbe Stunde sp\u00e4ter waren wir irgendwie satt und bereit f\u00fcr die abendliche Hunderunde mit Bathida. Die Kinder trennten sich nur schwer von der Tanzfl\u00e4che. Am Musikgeschmack meiner T\u00f6chter muss ich aber noch arbeiten, die tanzen mit der gleichen Begeisterung zu DDR-Schlagern wie zu Hardrock oder Kinderliedern.<\/p>\n<h4>Kulinarische Gen\u00fcsse<\/h4>\n<figure id=\"attachment_3494\" aria-describedby=\"caption-attachment-3494\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-3494 size-medium\" src=\"http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/P9235670-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/P9235670-300x225.jpg 300w, http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/P9235670-768x576.jpg 768w, http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/P9235670.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3494\" class=\"wp-caption-text\">Baked Beans on Toast f\u00fcr mich, Wedges f\u00fcr Cari<\/figcaption><\/figure>\n<p>Unser Samstag begann mit einem kr\u00e4ftigen Fr\u00fchst\u00fcck.\u00a0Zum Gl\u00fcck gab es unter den Servicekr\u00e4ften eine so nette wie besorgte Dame, die mir zu einem Schwarztee verhalf und daf\u00fcr sogar in die Th\u00fcringer Stube gehen musste und au\u00dferdem eine ganz lustige Dame, die Eier, Brot und Wurst auff\u00fcllte, sonst h\u00e4tte ich mich sehr an unsere DDR-Reisen in den 1970er und 1980er Jahren erinnert gef\u00fchlt.\u00a0Auf allen freien Tischen standen Reservierungsschilder. Also frage ich eine uniformierte Dame, ob sie uns bei der Tischsuche helfen k\u00f6nne. &#8222;Nein,&#8220; bellte sie, &#8222;Sie sehen doch, dass alles voll ist!&#8220;. Ich sprach eine Kollegin an, die uns einen Tisch am anderen Ende des Speisesaals zuwies. Kaum dass ich f\u00fcr die Kinder etwas Essbares und f\u00fcr meine Mutter einen Kaffee beschafft hatte, mussten wir den Tisch verlassen. Eine dritte Bedienung verscheuchte uns. &#8222;Sie sehen doch, dass er f\u00fcr acht Personen ist, sie sind nur zu f\u00fcnft!&#8220; &#8211; &#8222;Aber die Kollegin hat doch gesagt, wir sollen uns hier hinsetzen.&#8220; &#8211; &#8222;Die hat doch keine Ahnung! Setzen Sie sich an diesen Tisch!&#8220; &#8211; Kein &#8222;bitte&#8220;, kein &#8222;tut mir Leid&#8220;. Der neu zugewiesene Tisch war zum Gl\u00fcck gleich der \u00fcbern\u00e4chste, wir mussten also unser Fr\u00fchst\u00fcck nicht allzu weit tragen. Aber auch dieser Tisch hatte acht Pl\u00e4tze. Kaum sa\u00dfen wir, erschien eine vierte Kollegin, um ein Rentnerehepaar auf zwei der drei freien Pl\u00e4tze zu platzieren. Nicht ohne die Frau darauf hinzuweisen, dass sie ihre Handtasche nur so lange auf den freien Platz stellen d\u00fcrfe, wie er frei blieb, denn sie werde den n\u00e4chsten Einzelgast dort platzieren. Hach, herrlich, wir kamen und vor wie in einem Biergarten oder einer Jugendherberge. Das Ehepaar war nett und wir kamen schnell ins Gespr\u00e4ch. Sie am\u00fcsierten sich dar\u00fcber, dass wir Baked Beans on Toast a\u00dfen und schon sprachen wir \u00fcber unsere Reisen auf die Insel und ihren Wunsch, auch einmal nach England, Schottland und Wales zu reisen. Leider trauten sie sich nicht, weil sie in der Schule kein Englisch gelernt hatten. Daf\u00fcr kannten sie sich in Russland sehr gut aus und konnten mit meiner Mutter \u00fcber ihre Flusskreuzfahrt auf der Wolga sprechen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_3493\" aria-describedby=\"caption-attachment-3493\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-3493 size-medium\" src=\"http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/P9235669-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/P9235669-300x225.jpg 300w, http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/P9235669-768x576.jpg 768w, http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/P9235669.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3493\" class=\"wp-caption-text\">Sehr praktische Begr\u00fc\u00dfungsgeschenke<\/figcaption><\/figure>\n<p>Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck starteten wir zu unserer ersten kleinen <a href=\"http:\/\/fernwehkinder.de\/?p=3419\">Rennsteigwanderung<\/a>. Nat\u00fcrlich hatte mir Aurelia mein Begr\u00fc\u00dfungs-Halstuch abgeschwatzt und konnte es bei dem kalten Wind auch gut brauchen. Eine zweite Rostbratwurst verkniffen wir uns, weil wir als n\u00e4chstes Ziel die <a href=\"http:\/\/fernwehkinder.de\/?p=3632\">Nougatfabrik Viba<\/a> in Schmalkalden ansteuern wollten. Mit unserer Oberhof Card (Kurkarte) bekamen wir dort sogar erm\u00e4\u00dfigten Eintritt. \u00dcber die Besichtigung schreibe ich in den n\u00e4chsten Tagen noch. Danach gab es f\u00fcr Oma im Restaurant neben dem Fabrikverkauf einen &#8222;Klo\u00df mit So\u00df&#8220; von der Kinderkarte. Mit Kinderbesteck (!), weil die Bedienung sonst in der K\u00fcche aufgefallen w\u00e4re. Denn eigentlich darf sie Erwachsenen keine Gerichte von der Kinderkarte servieren. Meine Mutter bedankte sich mit einem \u00fcppigen Trinkgeld, denn sie hatte sich schon genauso auf die H\u00fctes (Th\u00fcringer Kl\u00f6\u00dfe) gefreut, wie ich auf das Viba-Nougat und die Rostbratw\u00fcrste.<\/p>\n<p><strong>Sportlicher Ausgleich<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_3500\" aria-describedby=\"caption-attachment-3500\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-3500 size-medium\" src=\"http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/P9236034-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/P9236034-300x225.jpg 300w, http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/P9236034-768x576.jpg 768w, http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/P9236034.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3500\" class=\"wp-caption-text\">Rennfahrerin<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wieder zur\u00fcck am Hotel blieb meine Mutter mit einer Illustierten bei den schlafenden Minim\u00e4usen im Auto, w\u00e4hrend Aurelia und ich den Indoor-Spielplatz erkundeten, der f\u00fcr Hotelg\u00e4ste gratis ist. H\u00fcpfburg, Kletterparcours und Trampolin besuchte sie allein, beim Basketball durfte ich Tipps geben und beim Fu\u00dfball wurde ich Opfer ihrer schmerzhaften Querp\u00e4sse. Besonders angetan hatten es ihr die Mini-Motorr\u00e4der. Wie sch\u00f6n, vielleicht macht sie ja sp\u00e4ter auch einmal den Motorradf\u00fchrerschein.<\/p>\n<p>Nach gut einer Stunde schliefen die Kleinen immer noch, Aurelia hatte aber keine Lust mehr und es war auch schon Abendessenzeit. Diesmal war noch genau ein Tisch in der Th\u00fcringer Stube f\u00fcr uns frei. Wie sch\u00f6n! Am Nebentisch sa\u00df ein f\u00fcnfj\u00e4hriges M\u00e4dchen namens Emma, mit dem sich Aurelia sofort anfreundete. A la Carte konnten wir uns davon \u00fcberzeugen, dass in diesem Hotel gute K\u00f6che arbeiten. Alle Gerichte waren harmonisch gew\u00fcrzt\u00a0und schmeckten sehr gut. Die Kellnerin war bereit, eine Apfelschorle f\u00fcr Nele und Cari auf zwei Gl\u00e4ser aufzuteilen. Auf der Weinkarte fanden wir sogar Kerner, unsere Lieblingsrebe. Die Kinderteller (Milchreis f\u00fcr Emma, Ketchup mit Nudeln f\u00fcr Cari, Fisch f\u00fcr Nele und H\u00e4hnchennuggets f\u00fcr Aurelia) standen ruckzuck vor den M\u00e4dchen. Mamas Hirschgulasch mit H\u00fctes war hei\u00df und zart. Selbst mein Steak war auf den Punkt gegrillt. Perfekt!<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-3503 alignright\" src=\"http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/P9236048-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/P9236048-300x225.jpg 300w, http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/P9236048-768x576.jpg 768w, http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/P9236048.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-3502 alignleft\" src=\"http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/P9236042-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/P9236042-300x225.jpg 300w, http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/P9236042-768x576.jpg 768w, http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/P9236042.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Die zwei gro\u00dfen M\u00e4dchen freuten sich wie die Schneek\u00f6niginnen, als sie feststellten, dass beide Familien nach dem Abendessen noch einen Abstecher ins Schwimmbad geplant hatten. So hatte Aurelia eine Gleichaltrige zum Toben und ich konnte mit Nele und Cari gleichzeitig ins Wasser. Wir hatten das Bad f\u00fcr uns allein, obwohl das Hotel nahezu voll belegt war. Wie gut, dass das Becken nur 135 cm tief ist, ich konnte also sicher stehen, wenn beiden Minim\u00e4use gleichzeitig vom Rand in meine Arme h\u00fcpften. Nach einer Stunde waren alle m\u00fcde und es konnte Richtung Bett gehen.<\/p>\n<h4>Schade, schon Sonntag<\/h4>\n<figure id=\"attachment_3505\" aria-describedby=\"caption-attachment-3505\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-3505 size-medium\" src=\"http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/P9246287-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/P9246287-300x225.jpg 300w, http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/P9246287-768x576.jpg 768w, http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/P9246287.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3505\" class=\"wp-caption-text\">Vor der R\u00fcckfahrt nochmal richtig austoben<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_3498\" aria-describedby=\"caption-attachment-3498\" style=\"width: 225px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-3498 size-medium\" src=\"http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/P9235692-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/P9235692-225x300.jpg 225w, http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/P9235692.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3498\" class=\"wp-caption-text\">Kinderfreundliche Rezeption<\/figcaption><\/figure>\n<p>Nach dem Sonntagsfr\u00fchst\u00fcck erkundeten wir das gesamte Hotel, weil uns drei Buchstaben f\u00fcr die Kinder-Hotel-Rallye fehlten. Die Rallye ist gut durchdacht, sie hat uns am Samstag und Sonntag eine ganze Stunde in Atem gehalten.\u00a0Mit dem L\u00f6sungswort gingen die drei M\u00e4dels zur Rezeption und bekamen als Belohnung Puzzles und Gummib\u00e4rchen ausgeh\u00e4ndigt. Ich nutzte die Gelegenheit, meine Rechnung zu bezahlen und auszuchecken. Im Anschluss durften alle drei M\u00e4dchen noch einmal nach Herzenslust im Indoor-Spielplatz toben, bevor es zur\u00fcck zum Rennsteig ging. Eine zweite Kurzwanderung schlossen wir mit Rostbratw\u00fcrsten ab und fuhren gut gelaunt nach Hause.<\/p>\n<p>Oberhof, wir kommen wieder!<\/p>\n<p>* Das Wochenende (Halbpension und Anreise) wurde uns von H-Hotels gesponsert. Den \u00fcppigen Einkauf im Nougatparadies hat uns meine Mutter spendiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gesponsert* Als ich im Juli eine Einladung zu einem Wochenende in Oberhof f\u00fcr Wanderblogger erhielt, schrieb ich ja noch unter der \u00dcberschrift\u00a0Fernweh nach&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":3501,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[4,206],"tags":[70,205,40],"class_list":["post-3416","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-recherchetour","category-werbung-und-verlosung","tag-blog","tag-thueringen","tag-wandern"],"jetpack_featured_media_url":"http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/P9236035.jpg","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack-related-posts":[],"jetpack_likes_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/fernwehkinder.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3416","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/fernwehkinder.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/fernwehkinder.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/fernwehkinder.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/fernwehkinder.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3416"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/fernwehkinder.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3416\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/fernwehkinder.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/3501"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/fernwehkinder.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3416"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/fernwehkinder.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3416"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/fernwehkinder.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3416"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}