{"id":7430,"date":"2020-06-10T07:30:00","date_gmt":"2020-06-10T05:30:00","guid":{"rendered":"http:\/\/fernwehkinder.de\/?p=7430"},"modified":"2020-06-04T20:39:23","modified_gmt":"2020-06-04T18:39:23","slug":"burgen-mein-vokabelheft","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/fernwehkinder.de\/?p=7430","title":{"rendered":"Burgen &#8211; mein Vokabelheft"},"content":{"rendered":"\n<p>Ich bin Volljuristin. Vielleicht darf ich mich auch Reisejournalistin nennen. Aber keinesfalls bin ich Kunsthistorikerin!<\/p>\n\n\n\n<p>Deshalb birgt eins meiner laufenden Buchprojekte f\u00fcr mich einige T\u00fccken, denn es geht um Schl\u00f6sser und Burgen in der Eifel.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem ich schon vor Jahren &#8211; eher durch Zufall &#8211; erkannt hatte, dass die Roma<strong>nik <\/strong>nicht etwa eine vertippfehlerte Roma<strong>ntik<\/strong> ist, wurde mir nun schnell klar, dass ich wirklich Fachbegriffe lernen muss. <\/p>\n\n\n\n<p>Die habe ich anfangs auf einem Zettel notiert, mache es aber nun schon seit M\u00e4rz hier in einer privaten Ecke in meinem Blog. Jetzt ist es so weit. Das Manuskript ist im Verlag und ich m\u00f6chte mit euch meine wilde Sammlung von Begriffen rund um die Schl\u00f6sser und Burgen in der Eifel teilen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Abschnittsburg<\/strong>: Die Burg ist durch Wehrmauern und Gr\u00e4ben in mehrere befestigte Abschnitte unterteilt. Bei einem Angriff war die Burg also nicht sofort verloren, wenn der erste Abschnitt erst\u00fcrmt war. <\/li><li><strong>Allod<\/strong>: im Recht des Mittelalters verwendeter Begriff f\u00fcr das Eigentum, \u00fcber das man frei verf\u00fcgen konnte (= Eigengut\/freies Eigen). Das war in der Burgenzeit eher die Ausnahme, hier \u00fcberwog das Lehen<\/li><li><strong>Ansteigerer<\/strong>: Teilnehmer an einer Versteigerung<\/li><li><strong>\u00c4u\u00dfere Ringmauer<\/strong>: Diese Mauer umschlie\u00dft die Burg mit dem inneren Burghof, die Vorburg und den \u00e4u\u00dferen Burghof<\/li><li><strong>auf Abriss verkaufen\/versteigern<\/strong>: etwas verkaufen\/versteigern, das abgerissen werden muss <\/li><li><strong>Au\u00dfenwerk<\/strong>: der Burg vorgelagerte Verteidigungsanlage (= Vorwerk)<\/li><\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/DSC_1299.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7443\" srcset=\"http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/DSC_1299.jpg 1024w, http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/DSC_1299-300x200.jpg 300w, http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/DSC_1299-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Au\u00dfenwerk der Burg Eltz<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Baptisterium<\/strong>: Christliche Taufkapelle<\/li><li><strong>Bannforst<\/strong>: Waldgebiet, das nur der Landesherr nutzen durfte<\/li><li><strong>Barock<\/strong>: Architekturstil, 1575-1770, \u00fcppige Formen, prunkvolle Ornamente, S\u00e4ulen, Kuppeln<\/li><li><strong>Baron<\/strong>: Adelstitel, die Gattin wird Baronin, die Tochter Baronesse genannt, gleichrangig mit dem Freiherrn.<\/li><li><strong>Bastion<\/strong>: Ein Au\u00dfenwerk, das aus der Umfassungsmauer herausspringt, um den Hauptgraben zu sichern<\/li><li><strong>Batterieturm<\/strong>: Verteidigungsturm, meist rund, um die Gesch\u00fctze in alle Richtungen abfeuern zu k\u00f6nnen<\/li><li><strong>Bergfried<\/strong>: Hauptturm der Burg, meist unbewohnt, dient der Verteidigung<\/li><li><strong>Bollwerk<\/strong>: Rundbastion (oft auch ganz allgemeiner Begriff f\u00fcr eine sehr starke Verteidigungsanlage)<\/li><li><strong>Bombarde<\/strong>: Kanone zum Verschie\u00dfen von Steinkugeln<\/li><li><strong>Bruchstein<\/strong>: Steinbrocken<\/li><li><strong>Brustwehr<\/strong>: Mit einem Zinnenkranz versehene schmale Mauer auf dem Wehrgang, meist in Brusth\u00f6he, wie der Name schon ahnen l\u00e4sst<\/li><li><strong>Burg<\/strong>: Geb\u00e4ude mit der Doppelfunktion &#8222;Wohnen &amp; Wehren&#8220;<\/li><li><strong>Burgbering<\/strong>: (nein, Silke, kein Tippfehler, hat nichts mit Burgberg oder Burgbergring zu tun) das ist die Ringmauer um eine Burg. Sie ist bei Niederungsburgen oft symmetrisch, bei H\u00f6henburgen folgt sie meist der Form des Felssporns <\/li><li><strong>Burgfreiheit<\/strong>: Wohnbezirk innerhalb der Burgmauern<\/li><li><strong>Burgfrieden<\/strong>: die Burg und die dazugeh\u00f6rigen L\u00e4ndereien<\/li><li><strong>Burghaus<\/strong>: Ein Burgtyp, der eher nach einem gro\u00dfen Wohngeb\u00e4ude als nach einer Ritterburg aussieht<\/li><li><strong>Burgmannenhaus<\/strong>: Unterkunft der Wachmannschaft, manchmal auch des Burgverwalters, meist in der Vorburg, in der Stadtmauer oder unterhalb der Burg<\/li><li><strong>Burgvogt<\/strong>: herrschaftlicher Beamter, der in Abwesenheit des Burgherrn die Burg verwaltete<\/li><li><strong>Chor<\/strong>: Altarraum in einer Kirche<\/li><li><strong>Domprobst<\/strong>: verwaltet die G\u00fcter eines Domkapitels und vertritt es nach au\u00dfen, vom Bischof eines Doms eingesetzt<\/li><li><strong>Donjon<\/strong>: zentraler Wohn- und Wehrturm<\/li><li><strong>Drei\u00dfigj\u00e4hriger Krieg<\/strong>: 1618-1648, begann als Religionskrieg zwischen Katholiken und Protestanten, endete als zerst\u00f6rerischer Territorialkrieg<\/li><li><strong>Eckwarte<\/strong>: hervorstehende Mauerst\u00fccke oder Torteile zur Verteidigung<\/li><li><strong>Erker<\/strong>: Vorbau an der Fassade, im Gegensatz zu einem Balkon ist er geschlossen<\/li><li><strong>Erzbischof<\/strong>: Der Bischof, der gleichzeitig Metropolit (= Vorsteher) einer Kirchenprovinz (= Erzbistum) ist. Das Bistum Trier war bis 1821 Erzbistum und geh\u00f6rt nun zum Erzbistum K\u00f6ln<\/li><li><strong>Fallgatter\/Fallgitter<\/strong>: Ein Holzgitter an einem Burgtor, das herabgelassen und hochgezogen wird<\/li><li><strong>Felsburg<\/strong>: eine H\u00f6henburg, die sich mit ihrem Fundament an den nat\u00fcrlichen Konturen des Felsens anpasst, also quasi in den Fels gebaut wurde<\/li><li><strong>Fliehburg\/Fluchtburg<\/strong>: Verteidigungsanlage, die der Bev\u00f6lkerung der umliegenden Orte Schutz vor Angriffen bot<\/li><li><strong>Freiherr<\/strong>: Adelstitel des Heiligen R\u00f6mischen Reichs, die Gemahlin wird Freifrau oder Freiin genannt, die Tochter Freifr\u00e4ulein, gleichrangig mit dem Baron<\/li><li><strong>Fries<\/strong>: Zierstreifen an der Fassade, meist mit Ornamenten<\/li><li><strong>Frondienst<\/strong>: eine pers\u00f6nliche Dienstleistung der einfachen Leute f\u00fcr ihren Grundherrn, meist als Fronbauern, aber auch als Beamte, Gerichtsdiener,&#8230;<\/li><li><strong>Ganerbenburg<\/strong>: Eine Burg, die zwischen mehreren Erben aufgeteilt wurde. Jeder Familienzweig baut, bewohnt und bewirtschaftet seinen Teil der Burg f\u00fcr sich.<\/li><li><strong>Gipfelburg<\/strong>: eine H\u00f6henburg auf einem Berggipfel<\/li><li><strong>Gotik<\/strong>: sakraler Baustil, 1140-1550, spitz zulaufende B\u00f6gen, Kreuzrippengew\u00f6lbe, gro\u00dfe Raumh\u00f6he<\/li><li><strong>Graf<\/strong>: Adelstitel zwischen Freiherr und Herzog<\/li><li><strong>Gro\u00dfherzog<\/strong>: Adelstitel zwischen Herzog und K\u00f6nig<\/li><li><strong>Halbturm<\/strong>: sieht au\u00dfen wir ein Turm aus, ist aber nach innen offen (= Schalenturm)<\/li><li><strong>Halsgraben<\/strong>: k\u00fcnstlich angelegter Graben, der die Burg nicht zur G\u00e4nze umschlie\u00dft (merke: wer da rein f\u00e4llt, bricht sich den Hals)<\/li><li><strong>Hauptburg<\/strong>: Der eigentliche Kern der Burg mit den wichtigsten herrschaftlichen Bauten, also Palas, Wohnturm, Bergfried, Burgbrunnen\/Zisterne, &#8230; Bei einem Angriff wurde die Hauptburg als letztes aufgegeben. Meist der \u00e4lteste Teil der Burg. <\/li><li><strong>Heiliges R\u00f6misches Reich Deutscher Nation<\/strong>: Herrschaftsbereich der r\u00f6misch-deutschen Kaiser vom 10. Jahrhundert bis 1806<\/li><li><strong>Herzog<\/strong>: hoher Adelstitel<\/li><li><strong>Heymlich Gemach<\/strong>: Abort, der ins Mauerwerk eingelassen wurde. Alles fiel einfach an der Au\u00dfenmauer entlang vor die Burg. Das stank im Sommer und gab im Winter einen kalten Po.<\/li><li><strong>H\u00f6henburg<\/strong>: eine Burg auf einer nat\u00fcrlichen Anh\u00f6he, wie sie genau hei\u00dft, h\u00e4ngt von der Zahl der Steilh\u00e4nge ab: 1: Hangburg, 2: Kammburg, 3: Spornburg, 4: Gipfelburg. Den Eifeler Burgbauern war die Spornburg am liebsten: drei Seiten waren steil und vor Angriffen sicher, an der schmalen vierten Seite konnte ein bequemer Zugang f\u00fcr die Bewohner angelegt werden, der aber leicht zu sichern war. <\/li><li><strong>Holl\u00e4ndischer Krieg<\/strong>: 1672-1678, franz\u00f6sischer Eroberungskrieg, bei dem Ludwig XIV.* mit seinen Verb\u00fcndeten aus England, Schweden, M\u00fcnster und L\u00fcttich die Vereinigten Niederlande angriff, zu denen leider damals auch ein Teil der Eifel geh\u00f6rte (= Niederl\u00e4ndisch-Franz\u00f6sischer Krieg)<\/li><li><strong>Innere Ringmauer<\/strong>: sie umschlie\u00dft den Burghof<\/li><li><strong>Jauchegrube<\/strong>: eine Grube am Fu\u00df der Burgmauer, die den Kot und Urin der Aborte aufnimmt<\/li><li><strong>Joch<\/strong>: Abschnitt zwischen S\u00e4ulen und Pfeilern<\/li><li><strong>Kart\u00e4tsche<\/strong>: Artilleriegesch\u00fctz, mit schrotartigen Bleikugeln gef\u00fcllt<\/li><li><strong>Katapult<\/strong>: eine Wurfmaschine, mit der Burgen angegriffen wurden, bevor es Feuerwaffen (Kanonen) gab<\/li><li><strong>Kemenate<\/strong>: w\u00f6rtlich ist das ein Kaminraum, in Burgen also ein Raum oder ein Wohnturm, der mit einem Kamin oder Kachelofen geheizt werden kann. In manchen Burgen gab es nur einen einzigen beheizbaren Raum, in dem der Burgherr mit seiner Familie lebte.<\/li><li><strong>Kernburg<\/strong>: Vielfach das Gleiche wie die Hauptburg. In manchen F\u00e4llen gibt es aber sogar in der Hauptburg noch eine besonders gesch\u00fctzte Kernburg, z.B. in der N\u00fcrburg<\/li><li><strong>Kragstein<\/strong>: ein vorspringender Stein (= Konsole)<\/li><li><strong>Krypta<\/strong>: Raum in einer Kirche, unterhalb von Chor und Altar, mit Reliquien oder Grabst\u00e4tten hoher W\u00fcrdentr\u00e4ger<\/li><li><strong>Kurf\u00fcrst<\/strong>: einer der sieben rangh\u00f6chsten F\u00fcrsten des Heiligen R\u00f6mischen Reichs. Es gab vier weltliche Kurf\u00fcrsten und drei geistliche Kurf\u00fcrsten. Das waren die Erzbisch\u00f6fe von K\u00f6ln, Trier und Mainz, sie wurden auch F\u00fcrstbisch\u00f6fe genannt.<\/li><li><strong>Landesburg<\/strong>: eine Burg, die der Landesherr nutzte oder anlegte, um seine Hoheitsrechte zu sichern und auszuweiten. Meist bewohnte er sie nicht selbst, sie waren mit V\u00f6gten und Burgmannen besetzt.<\/li><li><strong>Lehen<\/strong>: Rechtsbeziehung zwischen Lehnsmann und Lehnsherrn, meist Grund &amp; Boden. Der Lehnsherr vergab das Lehen an den Lehnsmann\/Vasall\/Lehensnehmer. Dieser verpflichtete sich zu Abgaben, zu Rat &amp; Tat und zur Treue. Der Lehnsherr bot ihm mit dem Lehen eine Lebensgrundlage und einen Schutz im Angriffsfalle.<\/li><li><strong>Limburger Erbfolgestreit<\/strong>: 1283-1289, nachdem Walram V. kinderlos gestorben war, eskalierte der Erbstreit zu einem Territorialkrieg im gesamten Gebiet zwischen Niederlothingen, Eifel und Rheinland. H\u00f6hepunkt war die Schlacht von Worringen 1288.<\/li><li><strong>Mantelmauer<\/strong>: besonders hohe und starke Ringmauer um die Kernburg<\/li><li><strong>Mauerbrecher<\/strong>:  Baumstamm, der mit Schwung gegen ein Burgtor oder eine Mauer geprellt wird. Zum Teil von den Angreifern getragen, zum Teil auf Wagen oder an einem Ger\u00fcst schwingend, manchmal auch mit einem Rammkopf aus Metall. (= Rammbock\/Sturmbock)<\/li><li><strong>Mesalliance<\/strong>: Ehe mit einem Partner aus einer anderen Gesellschaftsschicht<\/li><li><strong>Ministeriale<\/strong>: Verwalter von Kl\u00f6stern oder G\u00fctern<\/li><li><strong>modo<\/strong>: verfallenes Geb\u00e4ude<\/li><li><strong>M\u00f6rser<\/strong>: (nein, nicht das Gef\u00e4\u00df zum Zersto\u00dfen) eine Kanone mit kurzem Rohr, die sehr steil schie\u00dft<\/li><li><strong>Motte<\/strong>: k\u00fcnstlich angelegter H\u00fcgel, meist kegelf\u00f6rmig mit dem Aushub des umgebenden Grabens gebaut, auf dem eine Burg stand<\/li><li><strong>Neo<\/strong>&#8230;: neu&#8230; (Die Neoromanik ist also etwas Neues im Stil der Romanik)<\/li><li><strong>Palas<\/strong>: repr\u00e4sentativer Saalbau, Hauptwohngeb\u00e4ude einer Burg<\/li><li><strong>Palisade<\/strong>: Zaun aus dicht gesetzten Holzpf\u00e4hlen, es passte soeben eine Waffe hindurch, um nach au\u00dfen stechen oder schie\u00dfen zu k\u00f6nnen<\/li><li><strong>Pechnase<\/strong>: Gie\u00df\u00f6ffnung in einer Mauer oder im Boden des Wehrgangs, bei Gefahr konnte der Angreifer mit hei\u00dfem Pech oder hei\u00dfem \u00d6l gegossen werden<\/li><li><strong>Pfalzgraf<\/strong>: Amtstr\u00e4ger, Vertreter von K\u00f6nig und Kaiser<\/li><li><strong>Pf\u00e4lzischer Erbfolgekrieg<\/strong>: 1688-1697, schon wieder der olle Ludwig XIV.*! Diesmal provozierte er einen Streit um das Erbe des Kurf\u00fcrsten Karl II. von der Pfalz. Ihm stellte sich die Wiener Gro\u00dfe Allianz (Heiliges R\u00f6misches Reich, England, Niederlande, Spanien, Savoyen) entgegen. Er rastete v\u00f6llig aus (anders kann man es nicht nennen) und  schickte seine Truppen mit dem Auftrag los, systematisch alle Burgen, D\u00f6rfer und Kl\u00f6ster in der Pfalz, in W\u00fcrttemberg und in Kurtrier zu verw\u00fcsten.<\/li><li><strong>Pilaster<\/strong>: Wandpfeiler, nicht notwendig mit tragender Funktion, manchmal reiner Mauerschmuck<\/li><li><strong>Rammbock<\/strong>:  Baumstamm, der mit Schwung gegen ein Burgtor oder eine Mauer geprellt wird. Zum Teil von den Angreifern getragen, zum Teil auf Wagen oder an einem Ger\u00fcst schwingend, manchmal auch mit einem Rammkopf aus Metall. (= Mauerbrecher\/Sturmbock)<\/li><li><strong>Randhausburg<\/strong>: Eng aneinander stehende Geb\u00e4ude ersetzen eine Burgmauer<\/li><li><strong>Reichsacht<\/strong>: Vom K\u00f6nig oder Kaiser verh\u00e4ngte \u00c4chtung im Heiligen R\u00f6mischen Reich Deutscher Nation, die dem Betreffenden zum Vogelfreien macht und ihm alle Rechte nimmt<\/li><li><strong>Reichsstandschaft<\/strong>: Sitz im Reichstag des Heiligen R\u00f6mischen Reich Deutscher Nation<\/li><li><strong>Reichsunmittelbarkeit<\/strong>: direkt und ausschlie\u00dflich dem Kaiser untergeben<\/li><li><strong>Remise<\/strong>: Wirtschaftsgeb\u00e4ude, das meist f\u00fcr Fahrzeuge genutzt wird<\/li><li><strong>Renaissance<\/strong>: Kunstepoche, 1400-1600, an griechischer und r\u00f6mischer Antike angelehnt<\/li><li><strong>Reunionskrieg<\/strong>: 1683-1684, Ludwig XIV.* wollte mal wieder sein Territorium erweitern. Unter anderem belagerte und eroberte er Luxemburg.<\/li><li><strong>Rokoko<\/strong>: Kunstepoche, 1730-1780, verspielt, verschn\u00f6rkelt, ohne Symmetrie<\/li><li><strong>Romanik<\/strong>: Bau- und Kunststil, 950-1250, ziemlich wuchtig, Rundb\u00f6gen, massive Steinbl\u00f6cke<\/li><li><strong>Romantik<\/strong>: Architekturstil, 1790-1850, T\u00fcrmchen, Erker, verspielte Formen<\/li><li><strong>R\u00fcstbalkenloch<\/strong>:  ein im Mauerwerk freigelassenes Loch, in das sp\u00e4ter tragende Balken eingelegt wurden. Manchmal auch verwendet f\u00fcr L\u00f6cher, die beim Bauen n\u00f6tig waren, um das Bauger\u00fcst zu tragen <\/li><li><strong>S\u00e4kularisation<\/strong>: w\u00e4hrend der Besetzung des Rheinlandes durch Napoleons Truppen wurden Abteien und Kl\u00f6ster aufgehoben, der Kirchenbesitz, also auch die Burgen und L\u00e4ndereien kirchlicher Herrscher wurden verstaatlicht<\/li><li><strong>Schalenturm<\/strong>: dieser Turm ist oft in Abschnittsburgen zu finden, er war auf der R\u00fcckseite offen. So war man bei der Verteidigung des davor liegenden Abschnitts gut gesch\u00fctzt, aber der Feind konnte sich nicht in dem Turm festsetzen, wenn er den vorigen Abschnitt eingenommen hatte (= Halbturm)<\/li><li><strong>Schanze<\/strong>: Aufsch\u00fcttung aus Erde oder Stein zur Verteidigung der Burg<\/li><li><strong>Schartenbacken<\/strong>: die hochragenden Abschnitte im Zinnenkranz<\/li><li><strong>Schartenspie\u00df<\/strong>: ein senkrecht auf der Schartenbacke stehender spitzer Stein<\/li><li><strong>Schie\u00dfscharte<\/strong>: ein schmaler Schlitz im Mauerwerk, der zur Burgseite hin breiter wurde. Daraus konnten die Bogensch\u00fctzen ihre Pfeile abschie\u00dfen, ohne selbst getroffen zu werden<\/li><li><strong>Schildmauer<\/strong>: die st\u00e4rkste und gr\u00f6\u00dfte Burgmauer, meist auf der Hauptangriffsseite<\/li><li><strong>Schloss<\/strong>:  unbefestigtes Wohngeb\u00e4ude des Adels, in der Eifel oft nach dem Ausbau einer Burg entstanden, meist gr\u00f6\u00dfer und pr\u00e4chtiger als Burgen<\/li><\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/DSC_0439.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7442\" srcset=\"http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/DSC_0439.jpg 1024w, http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/DSC_0439-300x200.jpg 300w, http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/DSC_0439-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Schloss Malberg<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Sequester<\/strong>: Zwangsverwalter, wurde meist dann eingesetzt, wenn es Erbstreitigkeiten gab<\/li><li><strong>Staurothek<\/strong>: ein kunstvoll gearbeiteter Beh\u00e4lter, der angeblich Teile des Kreuzes enth\u00e4lt, an dem Jesus Christus gekreuzigt wurde. Hat nicht direkt mit Burgen zu tun, wurde aber von einem Kreuzritter aus Ulmen unterschlagen<\/li><li><strong>Sturmbock<\/strong>: Baumstamm, der mit Schwung gegen ein Burgtor oder eine Mauer geprellt wird. Zum Teil von den Angreifern getragen, zum Teil auf Wagen oder an einem Ger\u00fcst schwingend, manchmal auch mit einem Rammkopf aus Metall.  (= Rammbock\/Mauerbrecher)  <\/li><li><strong>Titulierter Adel<\/strong>: Adelsfamilien die sich Freiherr, Graf, F\u00fcrst und Herzog (im Rang aufsteigend) nennen d\u00fcrfen<\/li><li><strong>Torhaus<\/strong>: bestand meist aus zwei Doppelt\u00fcrmen mit einem Fallgatter dazwischen, oft auch mit Zugbr\u00fccke und Zugbaum<\/li><li><strong>Tourelle<\/strong>: gew\u00f6lbter Teil der Fassade an T\u00fcrmen und Erkern<\/li><li><strong>Trutzburg<\/strong>: eine Burg, die in erster Linie zur Sicherung von Machtanspr\u00fcchen angelegt wurde, z.B. Trutzeltz und Ramstein (= Wehrburg) <\/li><\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/DSC_0240.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7441\" srcset=\"http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/DSC_0240.jpg 1024w, http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/DSC_0240-300x200.jpg 300w, http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/DSC_0240-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Burg Ramstein<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Untitulierter Adel<\/strong>: Adelsfamilien, die zwar das Adelspr\u00e4dikat &#8222;von&#8220; im Namen trug, aber keinen Titel wie Graf<\/li><li><strong>Verlies<\/strong>: fensterloses Gef\u00e4ngnis im Keller eines Burgturms<\/li><li><strong>Veste<\/strong>: alte Bezeichnung f\u00fcr Burg, kommt von &#8222;festes Haus&#8220;<\/li><li><strong>von und zu&#8230; :<\/strong> Adelspr\u00e4dikate, das &#8222;von&#8220; zeigt den Geschlechternamen, das &#8222;zu&#8220; deren Wohnst\u00e4tte. Eine Walburga von Wald zu Wiese stammt also aus dem Geschlecht derer von Wald und wohin in der Burg Wiese. Ihr Br\u00e4utigam Ritter Edelfried von und zu Eselsburg hingegen war auf dem Stammsitz seiner Familie heimisch.<\/li><li><strong>Vorburg<\/strong>: der Teil einer Burg, in dem sich die Wirtschaftsgeb\u00e4ude (Viehst\u00e4lle, Werkst\u00e4tten, Scheunen, Unterk\u00fcnfte der Bediensteten) befanden. Die Vorburg war der Hauptburg vorgelagert, bei Wasserburgen oft auch auf einer separaten Insel. Auch bei einem Schloss hei\u00dft dieser Teil VorBURG<\/li><li><strong>Vorwerk<\/strong>: der Burg vorgelagerte Verteidigungsanlage (= Au\u00dfenwerk) <\/li><li><strong>Walmdach<\/strong>: Dach, bei dem die Seiten und der Giebel geneigt sind<\/li><li><strong>Wasserburg<\/strong>: eine Burg, die an allen Seiten von nat\u00fcrlichen Gew\u00e4ssern oder angelegten Wassergr\u00e4ben und Teichen umgeben ist. Das Wasser war ein Ann\u00e4herungshindernis f\u00fcr Angreifer, denn es gab nur einen Zugang zur Burg \u00fcber eine Zugbr\u00fccke, die nachts und bei Gefahr hoch gezogen wurde<\/li><li><strong>Wehrburg<\/strong>: eine Burg, die in erster Linie zur Sicherung von Machtanspr\u00fcchen angelegt wurde, z.B. Trutzeltz und Ramstein (= Trutzburg)<\/li><li><strong>Wehrgang<\/strong>: ein Verteidigungsgang auf einer Burgmauer oder Stadtmauer, durch Brustwehr und Zinnen gesch\u00fctzt, oft mit Dach<\/li><li><strong>Wehrplatte<\/strong>: Wehrgang auf einem Turm<\/li><li><strong>Zehntscheune<\/strong>: Lager zur Abgabe und Aufbewahrung des Zehnten, also der Steuer in Geld oder Naturalien<\/li><li><strong>Zinnenkranz<\/strong>: Abwechselnd hohe Schartenbacken und niedrige Zinnenl\u00fccken der Brustwehr<\/li><li><strong>Zisterne<\/strong>: unterirdischer Wasserbeh\u00e4lter zur Speicherung von Regenwasser, besonders wichtig bei Belagerungen<\/li><li><strong>Zitadelle<\/strong>: innere Festung in einer befestigten Stadt<\/li><li><strong>Zugbr\u00fccke<\/strong>: Schwere Holzplattform, die den Burggraben \u00fcberspannt. Bei einem Angriff kann sie hochgezogen werden<\/li><li><strong>Zwingburg<\/strong>: von einer solchen Burg wurde ein Gebiet gewaltsam beherrscht<\/li><li><strong>Zwinger<\/strong>: Doppelte Wehrmauer, die der Ringmauer der Burg vorgelagert ist und deren Schutz erh\u00f6ht, also ein freier Platz zwischen der \u00e4u\u00dferen und der inneren Ringmauer <\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Da meine T\u00f6chter mich bei Wochenendterminen und wegen der Corona-Schulschlie\u00dfung immer zu den Ortsterminen begleiten MUSSTEN&#8230;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/DSC_1242.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7444\" srcset=\"http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/DSC_1242.jpg 1024w, http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/DSC_1242-300x200.jpg 300w, http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/DSC_1242-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>&#8230;die armen M\u00e4dchen, sie MUSSTEN Burgen ansehen&#8230;<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>&#8230;und die sich bei allen F\u00fchrungen und Besichtigungen interessiert zeigten und Fragen stellten, sind auch etliche Worte enthalten, die gar nicht in meinem fertigen Manuskript auftauchen oder den meisten Erwachsenen verst\u00e4ndlich sind. Sie haben sich diese Worte aber auf die Liste gew\u00fcnscht, weil sie dar\u00fcber bei Burgf\u00fchrungen mit den Burgherren und G\u00e4stef\u00fchrern gesprochen haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach unserem Lieblingswort fragt ihr? Eindeutig das <strong><em>Heymlich Gemach<\/em><\/strong>! Die Kinder lachen sich schlapp \u00fcber diesen Ausdruck und  die Mama hofft auf Zeiten, in denen die Kinder dies auch als <em><strong>heimlich <\/strong><\/em>akzeptieren&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Gibt es Begriffe, die ihr euch auf die Liste w\u00fcnscht? Braucht ihr mehr Beispielfotos? Ich erg\u00e4nze sie gerne.<\/p>\n\n\n\n<p>Dazu unser <strong><em>Buchtipp <\/em><\/strong>f\u00fcr Kinder: David Macaulay: Es stand einst eine Burg (deutsch) bzw. Castle (englisch). Wir haben es dreimal, bei Interesse geben wir eine der deutschen Ausgaben gerne weiter.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/DSC_0487.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7445\" srcset=\"http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/DSC_0487.jpg 1024w, http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/DSC_0487-300x200.jpg 300w, http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/DSC_0487-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Auf dem Weg zum Haller, mit Blick auf die Burg Monschau<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>*Kleine Anmerkung zu Ludwig XIV.: Dieser Kerl hat der Eifel ganz \u00fcbel mitgespielt. Wann immer wir bei einer F\u00fchrung etwas \u00fcber ihn h\u00f6rten, war es mit Zerst\u00f6rung und Brandschatzung verbunden. Die Frage meiner Tochter auf der Heimfahrt: &#8222;Warum nennen die F\u00fchrer den Ludwig denn immer &#8222;Sonnenk\u00f6nig&#8220;? Das war doch ein ganz gemeiner Fiesling!&#8220; konnte ich nicht beantworten, denn ich hatte in der Schule keinen brauchbaren Geschichtsunterricht. Also kurz die Suchmaschine befragt und herausgefunden, dass er als Dreizehnj\u00e4hriger in einem Ballett namens &#8222;Ballet Royal de la Nuit&#8220; die Rolle der aufgehenden Sonne getanzt hatte. Reaktion meiner Tochter: &#8222;W\u00e4re der Idiot doch besser T\u00e4nzer geblieben!&#8220;. Recht hat sie! Nur leider fand er neben dem Tanzen immer noch viel zu viel Zeit f\u00fcr h\u00f6fische Eitelkeiten und Kriegslust.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich bin Volljuristin. Vielleicht darf ich mich auch Reisejournalistin nennen. Aber keinesfalls bin ich Kunsthistorikerin! Deshalb birgt eins meiner laufenden Buchprojekte f\u00fcr mich&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":7444,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[5,181,4],"tags":[342,11,130],"class_list":["post-7430","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-buchprojekte","category-fernweh-schreiberin","category-recherchetour","tag-burgen","tag-eifel","tag-listen"],"jetpack_featured_media_url":"http:\/\/fernwehkinder.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/DSC_1242.jpg","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack-related-posts":[],"jetpack_likes_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/fernwehkinder.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7430","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/fernwehkinder.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/fernwehkinder.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/fernwehkinder.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/fernwehkinder.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=7430"}],"version-history":[{"count":5,"href":"http:\/\/fernwehkinder.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7430\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7455,"href":"http:\/\/fernwehkinder.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7430\/revisions\/7455"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/fernwehkinder.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/7444"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/fernwehkinder.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=7430"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/fernwehkinder.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=7430"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/fernwehkinder.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=7430"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}