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In Botswana

Ihr fragt nach meinem absoluten Lieblingsstück bei der Ausrüstung? – Das ist meine Rechercheweste.  Ihr werdet sie in jedem meiner Bücher und auf fast jedem Foto sehen, das unterwegs von mir gemacht wurde.

Das gute Stück war ein Spontankauf in Banff und hat mich bei Reisen in Belgien, Botswana, Dänemark, Deutschland, England, Frankreich, Italien, Kanada, Liechtenstein, Luxemburg, Namibia, Niederlande, Österreich, Schottland, Schweiz, Simbabwe, Spanien, Sri Lanka, Tunesien, Vatikan und Wales begleitet.

Seit Beginn meiner Schreiberei hat die Weste mich bei fast jeder Recherche begleitet. Sie ist angenehm kurz und leicht. Die Kapuze ersetzte mir schon an manch einem heißen Tag den Sonnenhut.

Jeweils eine Innen- und eine Außentasche rechts und links sind eine perfekte Aufbewahrung für alles, was ich bei einer Recherchetour brauche:

Hirten im Sperrgebiet4 DW _DSC4587 145 Cachen in Cymru

Meine Mutter hat schon ein Bügeleisenmuster in der Kapuze hinterlassen. Die Nähte und Säume sind an einigen Stellen schon dünn und löchrig. Ich weiß, dass ich mich irgendwann einmal von ihr trennen muss. Sie wird dann einfach morsch sein und an Altersschwäche sterben. Das macht mich jetzt schon traurig. Denn seit etwa zehn Jahren suche ich nach Ersatz. Columbia führt sie schon lange nicht mehr, Second Hand verkauft sie niemand und ein vergleichbares Produkt wird von keinem Hersteller angeboten. Die Dinger sind alle zu lang, blöd geschnitten mit zu wenig Taschen oder von schlechter Qualität.

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20160906_133125Die eine Außentasche riss im November 2015 bei einem Sturz auf der Via Francigena.

Sie trägt nun einen Aufnäher, der an den Sturz erinnert und die Kamera wieder gut schützt.

 

 


An den Kaufpreis kann ich mich nicht erinnern.


Im Dauereinsatz seit 1998


Stand: September 2016