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Im Stand sogar als Zweisitzer brauchbar

Vor der Geburt der Zwillinge war der Joggster von TFK meine geländegängigste Kinderkarre. Mit seinen großen Rädern kamen wir überall durch, wo andere Buggys schon lange stecken blieben. Entsprechend sorgfältig musste ich mir bei den Recherchen zu den Kurzwanderungen in der Eifel bei meinen Angaben zur Buggytauglichkeit sein. Ich wollte ja keine Familie mit kleineren Rädchen irgendwo im Wald hängenbleiben lassen.

Auch als die Zwillinge ganz winzig klein waren und fast ausschließlich getragen wurden, war der Joggster immer dabei. Er diente zu diesem Zeitpunkt in erster Linie zum Transport von Gepäck. Wenn Aurelia nicht mehr laufen konnte oder eine Mütze Schlaf brauchte, wurde sie darin geschoben. Bei Pausen fanden bis zum sechsten Monat beide Babys Platz darin.

Dieser Buggy hat drei 16 Zoll Räder und ist schmaler als der zweisitzige KidsTourer. In meinem Modell ist ein Insektengitter integriert, was auch leichten Schutz gegen Fieselregen und Sonne bot. Wir sind sehr zufrieden damit gewesen. Einziges Manko: Die Bremsen sind ziemlich schwach. Mit einem 12 kg schweren Kind rollt er trotz fest angezogener Bremse los, wenn der Untergrund nicht nur ganz sanft rheinisch geneigt ist, sondern Eifelniveau erreicht.  Er steht immer noch bei uns, denn wer weiß, ob er nicht noch ‚mal von Nutzen sein kann, wenn die Zwillinge größer sind und nicht mehr gleichzeitig geschoben werden müssen.

Kleiner Tipp noch: Der Hersteller hat zwar keinen online-Verkauf für die Buggys, aber für jedes denkbare Ersatzteil.


Ich habe ihn gebraucht gekauft. Mein Modell gibt es nicht mehr. Das Nachfolgemodell mit 16 Zoll Rädern heißt Joggster Lite 16“ plus und wird im Handel ab 626 € angeboten.


Der Joggster ist bei uns seit Sommer 2012 in Gebrauch, wurde aber vom Vorbesitzer schon 2010 gekauft. Ersetzt und repariert habe ich bislang den Bremszug und den Versteller für den Schiebegriff.


Stand: September 2016