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Jetzt kann der Advent kommen

Wir haben es genau gesehen: Am Wochenende war das Christkind unterwegs. Es brachte Bücher in die Buchhandlungen und Briefkästen unserer Freunde.

Das waren ganz besondere Bücher, denn es waren Weihnachtsgeschichten aus der Eifel, geschrieben von einer eingefleischten non fiction – Autorin. Ich bin sehr gespannt, wie meine Leser darauf reagieren. Meine Lektorin jedenfalls fand es gelungen und hatte Mühe, sich zu entscheiden, welche zwei Geschichten aus dem Manuskript genommen werden mussten, weil sie nicht mehr zwischen die Buchdeckel passten.

Eigentlich sollten alle bedachten Menschen gleichzeitig das Buch finden, nämlich mit der Montagspost. Dafür fuhren wir am Samstagabend extra noch zum schnellen Briefkasten in Frechen. Die ersten Rückmeldungen kamen aber  schon am Samstagabend aus Efferen und Rondorf. Da hatte das Christkind wohl zu laut mit dem Briefkasten geklappert. Naja, dann eben jeder zu einer anderen Zeit, auch schön!

Leider ist das Christkind gestern in Brühl bös gefallen, als es bei einem ganz besonders lieben Menschen zur Sicherheit klingelte und schnell weglief. Aber solche Blessuren gehören dazu, wenn man anderen Menschen eine Freude machen bzw. sie überraschen will. Heute sind die Schürfwunden an Wange und Knien schon gut verkrustet und die Lippe zwar noch blau, aber gar nicht mehr so dick wie gestern. Sie nahm es aber auch mit Humor, als der erste Schmerz vergangen war und wir erzählten, dass es Frauen gibt, die sich sogar etwas in die Lippen spritzen lassen, damit sie so aussehen wie ihre. Ihr fielen spontan zwei Mütter von Kindern aus der Schule ein, die solch unnatürlich dicke Lippen hatten. „Das ist aber nicht schön“, sagte sie, und dann „und meine dicke Lippe hat mehr Spaß gemacht, ist viel blauer und geht morgen wieder weg!“

3 thoughts on “Habt ihr auch das Christkind fliegen gesehen?

  1. Mein Briefträger hat mich auch schon mit den bestellten Bänden beglückt. Nur reinschauen konnte ich nicht…irgendwie will ich auch noch nicht. Denn auch Weinachtsgebäck kaufe ich erst nach Totensonntag.

  2. Liebe Ingrid! gerade letzte Woche habe ich die „Weihnachtsgeschichten aus der Eifel“ als (ein) Geburtstagsgeschenk für meine Nichte frühzeitig gekauft, damit ich da noch selber reinstöbern kann! Und ich bin begeistert davon; jeden Abend, schon im Bett, kann ich lese ich mir eine Geschichte und kann dabei gerade jetzt, im November (=an der Arbeit mega viel los vor dem Jahresabschluß) super gut entspannen; Danke!! Ich bin mir auch sicher, dass die Geschichten meiner Nichte auch gefallen werden. Ich muss auch noch unbedingt das Döpöche Rezept davon ausprobieren.
    Wünsche dir und deiner Familie einen schönen 1. Advent!

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