Meine Minimäuse erweisen sich in den letzten Wochen als gute Erntehelfer. Zwar haben die Erdbeeren und die roten Johannisbeeren stark unter dem verregneten Juni gelitten, aber die Mädels hatten Spaß im Rhabarberwald und beim Zermatschen überreifer schwarzer Johannisbeeren.
Hinter unserem Grundstück stehen einige Wildkirschen, deren Früchte zwar sehr klein im Format aber riesengroß im Geschmack sind. Aurelia machte in einem der Bäume ihre ersten Kletterübungen, Cari nahm mir jede einzelne Kirsche mit großer Begeisterung ab – und Nele verschlief das alles.
Sie wiederum war wach, als es dem Aprikosenbaum an die Früchte ging. Beim aktuellen Wetter hilft ja nicht einmal eine Regenpause gegen Nässe, denn der Nachregen durchnässt ja beim Pflücken fast
genauso. Also traten wir die Ernte mit ähnlicher Ausrüstung an, wie eine Wanderung an einem Regentag:
Nun haben wir Saft und Konfitüre für den Rest des Jahres und sind sehr erleichtert, dies noch vor dem Klinikaufenthalt meiner Mutter alles verarbeitet zu haben. Allein hätte ich das niemals geschafft.