Während meiner Recherchen mache ich immer viel mehr Fotos, als ins Buch aufgenommen werden können. Ich schätze mal, dass vielleicht ein Prozent den Sprung ins Buch schafft. Die übrigen 99 Prozent sind Ausschuss. Weil es schönere Fotos von diesem Motiv gibt, weil auf dieser Buchseite kein Querformat ins Layout passt, weil ich sie nur aus Langeweile gemacht habe,…

Hier typischer Ausschuss:

(Ich hatte mir im letzten Ort vor der Alpenüberquerung an einem Automaten eigentlich ein Wasser kaufen wollen, aber in Gedanken auf die Taste für einen Hanfdrink gedrückt. Bei der nächsten Pause führte die Kombination aus Skepsis, Durst und Langeweile zu dieser bescheuerten Fotoserie)

3 Gedanken zu „Die übrigen 99 Prozent

  1. Zum Totlachen! Auf dem Smartphone wirken die Fotos wie ein Film. Bitte zeig uns mehr von deinem „Ausschuss“. You made my day!

  2. Kicher! Ich wusste gar nicht, dass es jetzt schon Hanfgetränke am Automaten gibt. Wie hat es gewirkt?
    Ich hab ja „Foto“ studiert und wenn ich so dran denke: Film war teuer. Also Generation: „jeder Schuss ein Treffer“. Ich hatte damals zwei Nikon-Bodies mit Schwarzweiß und Diafilm beladen und bei Bedarf wurde der Schwarzweißfilm aus der Kamera geschnitten und später wieder eingespannt. Bloß keinen Schnipsel verschwenden. Das kann man sich heute im Zeitalter der digitalen Knipsen gar nicht mehr vorstellen, aber ich mache immer noch eher wenige Fotos und bei den wenigen (außer Tieren und Menschen) probiere ich so lange rum, bis der Ausschnitt sitzt. Meine Fotos aus Costa Rica und Mexiko würden trotzdem jedes vernünftige Buch sprengen.
    Für eine Dia-AV haben wir während des Studiums mal 1080 Fotos in zwei Wochen gemacht, zu zweit. Da sah dann der Ausschuss so aus: Geiles Foto, passt aber nicht in die Serie, lässt sich mit nichts überblenden. 🙁

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