Vor der Reise müssen noch viele Dinge erledigt werden. Wie gut, dass ich zwei fleißige Fastdreijähige zur Seite stehen habe. Gestern haben sie mir fantastisch beim Autowaschen geholfen. Und heute wuseln sie auch überall herum und versuchen sich nützlich zu machen. Alle paar Minuten höre ich die Frage: „Mama, was soll ich jetzt tun?“. Natürlich habe ich hinterher mehr Arbeit, als wenn ich es allein gemacht hätte, während sie im Kindergarten sind. Aber ich habe deutlich weniger Arbeit, als wenn ich es allein gemacht hätte, während sie sich im Nebenzimmer selbst beschäftigen…

Ich lerne dabei auch, klarer zu formulieren als bei Erwachsenen. Hier ein Beispiel: Am Montag wird das letzte Mal vor der Abreise gewaschen, also zog ich heute Morgen Laken, Kissenhüllen und Bettbezüge ab. Ich erklärte meinen Helferinnen: „Ich mag es, wenn ich von einer Reise zurück komme und die Wäsche duftet noch etwas. Deshalb tausche ich jetzt die Wäsche.“ Nele nickte und sagte: „Dann helfe ich dir und tausche auch.“ Nur wenige Sekunden später stand sie so vor mir:

Passt!

Auf meine irritierte Frage „WAS machst du denn da ???“ antwortete sie: „Ich tausche meine Wäsche mit dir.“

Okay, ich muss zugeben, dass sie in meiner Nachtwäsche besser aussieht als umgekehrt.

Nun werde ich aber wohl nie mehr von Wäsche sprechen, wenn ich Bettwäsche meine. Und auch nicht von tauschen, wenn ich wechseln meine…

2 thoughts on “Sprachliche Ungenauigkeiten

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