…hat normalerweise nicht direkt etwas miteinander zu tun.

Naja, direkt nach einer Blutspende, sollte man keine anstrengende alpine Tageswanderung machen. Doch ansonsten gab es bis gestern keinen Grund, diese beiden Tätigkeiten zusammenzufassen.

Aber jetzt!

Der DRK-Blutspendedienst West hat bei meinem Verlag ein ganz besonderes Buch in Auftrag gegeben: Einen Wanderführer für Blutspender namens Wandern im Westen.

Meine Lieblingslektorin Amrei hat aus allen zehn Bänden der Region die 33 schönsten Tageswanderungen in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland zusammengestellt. Umfasst sind Sauerland, Münsterland, Teutoburger Wald, Ruhrgebiet, Bergisches Land, Eifel, Pfälzerwald und das Saarland.

Stellt euch vor, ganze acht Wanderungen hat sie aus meinen beiden Eifelbüchern ausgewählt!

Kaufen könnt ihr dieses Buch in keinem Laden.

Denn Blut kann man auch in keinem Laden kaufen.

Aber ihr bekommt es geschenkt. Als Anerkennung für eure freiwillige und unentgeltliche Blutspende bei einem der Blutspendetermine im Einzugsbereich der DRK-Blutspendedienste in Ratingen-Breitscheid, Hagen, Münster, Bad Salzuflen und Bad Kreuznach.

Leider kann ich euch nicht sagen, wann das sein wird. Aber sobald ich es weiß, sage ich euch Bescheid.

Unabhängig davon solltet ihr regelmäßig Blut spenden gehen. Es wirkt anregend auf den Körper, ihr verliert ohne Hungern den Kalorienwert einer Pizza und ihr rettet Leben! Vielleicht das Leben eines krebskranken Mannes oder einer verunfallten Motorradfahrerin. Vielleicht wird eure Spende sogar zur Rettung eines frühgeborenen Babys eingesetzt. In jedem Fall könnt ihr euch nach der Spende auf die Schulter klopfen und sagen „Wieder ‚mal ein Leben gerettet!“

Seid ihr Blutspender?

Wo spendet ihr? Beim DRK-Blutspendedienst, in einer Klinik oder in einem Plasmaspendezentrum?

2 thoughts on “Blutspenden und Wandern…

  1. Während der Schulzeit hat meine Familie immer die DRK Termine wahrgenommen und mein Vater hat das auch gemacht, bis er Blutverdünner nehmen musste, denn er hat 0- und wurde auch schonmal auf der Arbeit angerufen und ist dann ins nächstgelegende Krankenhaus gefahren.
    Während des Studiums war ich entweder in einem Transfusionsmedizischem Dienst oder beim DRK, in Berlin stands immer mal ein Bus am Alex und wenn ich gerade Zeit hatte, bin ich auch schonmal spontan reingegangen. 2-3 Mal im Jahr gab es einen Bus der auf dem Parkplatz meines Arbeitgebers stand und wir konnten während der Arbeitszeit spenden. Seitdem ich wieder in Braunschweig bin habe ich selten gespendet, Mal war ich gerade in Afrika gewesen, mal hatte ich kurz vorher Borelliose gehabt oft aber auch lagen die Termine ungünstig.
    Mittlerweile ist es schwierig weil ich gar nicht weis wann und wo Termine sind.

    Die Idee mit dem Wanderführer finde ich klasse und das soviele Deiner Wanderungen dabei sind….MEGA!

  2. Ohje! Die wollten mein Blut nicht, damals, als ich spenden wollte. „Entzündungsherd im Knie“ war die Erklärung. Ich hätte wegen meiner Arthrose einen Test auf Borreliose auf eigene Kosten machen sollen. Ok, dann eben nicht. Außerdem haben sie schon bei der Probenentnahme die Vene nicht getroffen.
    Der Rekord meine Venen zu treffen liegt bei 6 Fehlversuchen. Ich wünsche den Damen imme viel Erfolg.

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