Schon wieder muckt mein WLAN, dieses Mal liegt es wohl am Router. Dennoch muss meine Arbeit weiter gehen.

Ich bin ja ein DAU und mir fallen technische Lösungen schwer. Ja, „technische“, oft findet sich aber ein Plan B mit einer organisatorischen Lösung:

Die normalen Mails kann ich ja auch mit dem Internet aus der Luft mit dem Smartphone erledigen. Auch normale Internetsuchen sind damit kein Problem.

Nun habe ich aber ein zweites eMail-Konto, das für mich auf dem Smartphone nicht erreichbar ist. Außerdem muss ich über wetransfer eine 600 MB große Datei herunterladen und danach 28 Fotos für den Verlag hochladen. Das geht nicht mit dem Smartphone.

Meine Lösung? IKEA!

Ich muss ohnehin noch einige Sachen für Aurelias neues Zimmer kaufen, also niste ich mich mit dem Notebook zu einem zweiten Frühstück im Restaurant ein. Während ich mir köstliche Preiselbeeren auf meinen Pfannkuchen streiche, laden die Fotos hoch und runter – und ich habe ein kleines Gefühl von Urlaub.

Leider ;o) ist das WiFi hier so schnell, dass es keine Ausrede für eine zweite Tasse Kaffee gibt.

Tschö! Alles ist fertig geladen. Ich fahre wieder zurück und sammle neue Texte und Fotos, die einen weiteren Besuch bei IKEA rechtfertigen. Vielleicht schon Montag oder Dienstag? Meine Kinder werden es mir danken, denn das Smaland lockt. Und dann habe ich sogar eine ganze Stunde Zeit zum Surfen, bis die Durchsage „Bitte holen Sie Amelia, Mele und Karin aus dem Smaland ab!“ ertönt.

Mein Insiderwissen für IKEA Godorf: Es gibt zweierlei Durchsagen. „Der/die kleine ??? möchte im Smaland abgeholt werden!“ signalisiert, dass das Kind zu mir will. Vielleicht ist es ihm langweilig. Oder es hat einfach nur Sehnsucht nach mir. Vielleicht ist es ist hungrig, durstig oder müde. Oder es muss mal aufs Klo.
„Bitte holen Sie ??? aus dem Smaland ab!“ hingegen bedeutet: „Sie sind zu dämlich, um auf die Uhr zu sehen! Die Höchstbetreuungsdauer von einer Stunde ist bereits überschritten!“

P.S. Kleiner Tipp an Leserinnen kurz vor der Entbindung: Lass eine Freundin oder Nachbarin das Ergebnis eurer Namenssuche, eingebaut in den Satz „Der/die kleine ??? möchte im Smaland abgeholt werden!“, durch einen Trichter sprechen. Versteht ihr, dass euer Kind da grade ins Bällebad gekotzt hat oder das ganze Spieleparadies zusammenheult?

*Werbung* für IKEA Einrichtungshäuser aus Überzeugung, aber ohne deren Kenntnis oder Auftrag

5 thoughts on “Wohnst du noch oder surfst du schon?

  1. Für mich war der Rettungsanker beim Internet-Zusammenbruch 2015 das Einkaufszentrum in Köln-Kalk.
    Warum Computer und Co immer ausfallen, wenn man sie braucht und nie, wenn man nur spielt ist mir unbegreiflich.

  2. Guckguck, du darfst duch auch gerne mal bei uns einnisten wenn du möchtest! Ich bin ja erst spät Zuhause, aber das Netzwerk steht ja stets bereit … inkl. Bengel der das WLAN auch gerne mal in den Ferien mit dir teilt, während Mama die Schulbank drückt! 😉 Glg Diana 🙂

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